6,8-Erdbeben nördlich von Island in 9,9 km Tiefe — 30.08.2012


Von der Schmelze des Grönlandeises und der Sublimation von Methyhydraten in der Nähe von Spitzbergen zu einer zunehmenden Anzahl von Erdbebenschwärmen und großen Erdbeben: Die Dynamiken am nördlichen Polarkreis ändern sich bedenklich schnell.


 

30. August 2012Nördlicher Polarkreis – Ein heftiges Erdbeben der Stärke 6,8 fand in der Region der Jan Mayen-Inseln nördlich von Island statt. Das Erdbeben hatte eine Tiefe von 9,9 km; es erfolgte ein Nachbeben mit der Stärke von 5,2. Im August stiegen die seismischen Turbulenzen am nördlichen Polarkreis an (siehe Karte oben). Am 14. August gab es ein 7,7-Erdbeben im  Ochotskischen Meer. Dem heutigen arktische Erdbeben gingen Erschütterungen entlang dem westindischen-antarktischen Graben mit einer Stärke von 5,4 und 5,0 voran. Tiefe ebenfalls 10 km.

Die Eisschmelze in Grönland hat nach Angaben von Forschern einen neuen Rekord erreicht – und das schon vier Wochen vor dem offiziellen Ende der Tau-Saison. Schon von Juni bis zur ersten Augustwoche sei mehr Eis geschmolzen, als während der kompletten Saison 2010, wie Marco Tedesco und sein Team vom City College of New York in einer Mitteilung schreiben. Satelliten lieferten die Daten. Die Zeit der Schmelze geht offiziell von Juni bis September, wenn es wieder kälter wird.

Quellen:

http://derstandard.at/1343744903767/Groenland-Eisschmelze-erreicht-Rekordniveau

http://theextinctionprotocol.wordpress.com/2012/08/30/major-earthquakes-strike-near-north-and-south-poles/

http://earthquake.usgs.gov/earthquakes/?source=sitenav


Diese und tausende andere News finden Sie ab jetzt auch auf Krisenfrei.de
  • Deutschlands größte alternative Suchmaschine
  • Über 2000 News aus allen TOP Quellen
  • Unabhängig und Übersichtlich
>>> JA, ich möchte alle alternativen News auf einen Blick

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen