Maskenpflicht wird kommen – bereiten Sie sich vor

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CSU-Ministerpräsident Söder hat nun mitgeteilt, in Bayern werde es hochwahrscheinlich eine Pflicht geben, Masken zu tragen. Wesentliche Lockerungen sieht der Ministerpräsident Bayerns nicht vor. Damit allerdings wird es auch wahrscheinlicher, dass Masken bundesweit Vorschrift werden könnten. Die Republik ist immer noch nicht hinreichend mit Masken ausgestattet. Beachten Sie, falls Sie bei Anbietern Masken kaufen wollen: Diese sind oft a) überteuert und b) auch nicht immer so hilfreich, wie sich Anwender dies vorstellen. Wahrscheinlich sind Masken zudem ohnehin nicht zu 100 % schützend. Weder für Sie noch für Dritte, die damit den Tröpfchen aus dem Weg gehen sollen.

Wir haben über Masken berichtet.

Masken sollen helfen, die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen, so die Hoffnung. Die Hoffnung trügt, so meinen es verschiedene Berichte. Die Chance darauf, wirksam eindämmen zu können, sei nicht so groß. Doch immerhin gibt es einige kleinere Aspekte, die wichtig seien, so der aktuell bekannt gewordene Chef-Virologe der Chartié in Berlin, Christian Drosten.

Tröpfchen an der Quelle verhindern

Grundsätzlich schütze die Maske nicht denjenigen, der sie trägt, sondern diejenigen, mit denen man in Kontakt stehe. Denn das Virus wird per Tröpfchen übertragen. Dabei gilt: „Je näher dran an der Quelle, desto besser.“ Daher müsse die Maske nahe an der Quelle getragen werden, also am Mund desjenigen, der auf diese Weise auch andere schützt.

Damit könne immerhin der Einfluss derjenigen, die noch keine Symptome hätten, auf die Ansteckung Anderer gemindert werden. Man ginge zwar nicht mit solchen Symptomen in den Supermarkt, aber immerhin würde damit angedeutet, dass man nicht wisse, ob die Symptome bald ausbrechen würden – und also bereits eine Ansteckung vorliege. Auf diese Weise ist der Schutz ggf. zwar etwas schwach, aber immerhin sei dies eine „Geste, Signal, Höflichkeit“.

Zudem würde vor allem ein psychologischer Aspekt bedient: Wer eine Maske trägt, erinnert stets daran, dass es noch immer darauf ankommen, sich möglichst wenig in der Nähe Anderer aufzuhalten und dass die Maßnahmen aufrecht erhalten werden sollten. Dennoch gelten nach dem Robert-Koch-Institut weiterhin als wichtigste Regeln:

Halten Sie Abstand, waschen Sie regelmäßig und gründlich Ihre Hände. Husten und niesen Sie nicht nach vorne, allerdings auch nicht in die Hand, sondern in die Armbeuge. Zudem sei es wichtig, wissen wir aus anderen Berichten, die Hand möglichst selten zum Mund zu führen. Der Mund und insbesondere der Rachenraum sind die Virenentwickler schlechthin.

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