Corona-Medikamente: Der nächste Schritt

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Donald Trump hatte kürzlich dafür bzw. damit geworben, dass ein Malariamittel im Kampf gegen das Corona-Virus erfolgreich sein könne. Sein Berater zeigte sich vorsichtig, insofern noch nicht hinreichend Tests durchgeführt worden waren. Doch immerhin: Die klinische Erprobung soll nun laufen. Jetzt verstärkt ausgerechnet “Bayer” die Hoffnungen. Nach einem Bericht der Nachrichtenagentur DTS hat der Chef des Konzern nun für das bisherige Malariamittel Resochin geworben. Dafür werde der Konzern seine Kapazitäten ausbauen, heißt es in dem Bericht.

“Hoffnungsträger”

Die Verantwortlichen bei Bayer jedenfalls sind der Ansicht, das Medikament sei ein “Hoffnungsträger”, so teilte es der Chef dem “Handelsblatt” mit. Seiner Auffassung nach würde es Hinweise darauf geben, dass das Mittel im Labor sowie in den ersten klinischen Studien die “Virenlast” gesenkt habe. Dies wiederum wäre ein zumindest kleiner Durchbruch im Kampf um die Heilung, wenngleich bis dato nach den bisherigen Untersuchungen zur Krankheit insgesamt noch immer nicht klar ist, ob es Langzeitschäden gibt. Dennoch:

Das Medikament enthält den Wirkstoff Chloroquin und würde zumindest “eventuell” die schnelle Vermehrung des Virus’ bremsen können. Damit sei zumindest ein milderer Krankheitsverlauf möglich. Auch der Funktionär jedoch weist darauf hin, dass “weitere klinische Studien” erforderlich seien, damit das Verhältnis von Nutzen und Risiko bei der Anwendung von Resochin besser einzuschätzen sei. Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat dementsprechende Untersuchungen bereits begonnen.

Zudem warf Baumann die Frage auf, ob es nötig sei, Zeit zu verschenken, indem jetzt noch lange Testreihen abgewartet würde. Sein Angebot dafür: Das Unternehmen möchte das Medikament “in der Krise kostenlos an Regierungen in aller Welt spenden”. Sowohl die Kosten für die Produktion wie auch für den Erwerb der Vorprodukte würde Bayer tragen.

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