Ärzte unter Druck: Maßnahmen nicht in Frage stellen….

Der Druck auf Ärzte in Deutschland nimmt erheblich zu. Schon jetzt hat sich beispielsweise der Präsident der Weltärztekammer klar gegen Kolleginnen und Kollegen positioniert, die gegen die Vielzahl von Maßnahmen sind. Dabei sind die Einschätzungen durchaus unterschiedlich – viele Mediziner beklagen zudem die enormen psychischen Belastungen durch Lockdowns. Zudem wird weiterhin damit gerechnet, dass zahlreiche andere Krankheitsbilder nicht entsprechend behandelt werden. Schließlich werden auch mehr Suizid-Fälle gemeldet.

Weshalb sollten Ärzte und Ärztinnen ihre Fachexpertise nicht einbringen dürfen? Dennoch ist die Sorge vor praktischen Berufsverboten groß, schilderte jüngst ein Bericht…

“Ärzte sind und haben sich dem Eid des Hippokrates verpflichtet. Wer zur Ärztin oder zum Arzt geht, darf sich in Deutschland dem Grunde nach darauf verlassen, dass der Betreffende diesem Eid entsprechend nach bestem Wissen und Gewissen entscheidet und / oder berät. Unterschiede im Befund, in den Therapievorschlägen und in der “Beratung” liegen in der Natur der Sache – der menschliche Körper ist komplex. Nun allerdings machen sich offenbar Ärzte, die das Corona-Virus anders kommentieren als die Funktionäre oder die größeren Medien, verdächtig. Droht gar ein Berufsverbot, auch wenn sich diese Ärzte auf ihren Eid berufen würden?

Es begann mit Attesten

Vor Wochen gab es in Deutschland eine Diskussion dahingehend, Ärzte dürften keine Atteste wegen einer Maskenunverträglichkeit ausstellen. Die Debatte ignorierte, dass kaum jemand von außen den jeweiligen Einzelfall beurteilen kann und dementsprechend zunächst unterstellt werden muss, dass das ärztliche Urteil – dem eigenen Eid folgend – Recht bekommen müsse.

Nun jedoch mehren sich die Angriffe gegen corona-maßnahmenkritische Ärzte. WDR1 ließ wissen: “Das Wort eines Arztes hat Gewicht. Vor allem für einen (langjährigen) Patienten. Und dann passiert das: Der Mediziner wiegelt im persönlichen Gespräch ab. Das Coronavirus?” Keine große Bedrohung, zitiert der WDR dort fiktiv. Andere Mediziner hätten unter Flyer, die sich gegen die Maskenpflicht aussprechen, sogar noch ihren Namen setzen lassen. Der Befund des WDR: “Solche und andere Aussagen sind hochgefährlich”.

Vor dem Hintergrund des Berufseides bleiben solche Aussagen wiederum hochgefährlich, so die Kritiker des Mediums hier. Der WDR aber gibt kund: Standesvertretungen von Medizinern seien “entsetzt” – über ihre Kollegen. Zitat aus dem WDR mit Verweis auf eine Ärztekammer aus dem Bezirk Nordrhein: “17 Fälle (seien) bekannt, in denen Mediziner das Coronavirus verharmlosen oder gar leugnen”. Dies sei, so wiederum der WDR, “zum Nachteil des Patienten”.

Die Ärztekammer assistiert: “Patienten dürften aufgrund der persönlichen Weltanschauungen des Arztes keinesfalls Schaden erleiden.” Die meisten von uns werden bereits erfahren haben, dass praktisch jeder bedeutende Befund von Ärzten am besten mit einer “2. Meinung” abgesichert werden sollte. Weil die Welt so komplex ist. Sind Ärzte in Sachen Corona-Virus anderer Meinung als ihre Funktionäre, sind sie offenbar gebrandmarkt. Hoffentlich wird es mittelfristig nicht doch zu Berufsverboten kommen…” (AM)

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