Ärztepräsident Montgomery: Vom Maskengegner zum Maskenbefürworter

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Mitte März hat die Bundesregierung den Lockdown verhängt. Kurz darauf wurde die bundesweite Maskenpflicht verordnet. Ärztepräsident Frank Ulrich Montgomery vertrat damals noch die Ansicht, dass eine gesetzliche Maskenpflicht falsch sei. Er selbst würde eine Maske „nur aus Solidarität und Höflichkeit tragen“, sagte Montgomery damals der „Rheinischen Post“. Wer eine Maske trage, wähne sich in Sicherheit und halte keinen Mindestabstand mehr. Im Stoff der Masken würde sich das Virus „konzentrieren und beim Abnehmen berühre man die Gesichtshaut, was zu einer schnelleren Infektion führe“, so Montgomery im März.

Klangen die Äußerungen Montgomerys bereits damals wie aus einem Medizin-Märchen, toppt der „Ärztepräsident“ seine damaligen Aussagen heute mit dem Gegenteil – und noch abstruseren Aussagen: Einem Bericht des „RedaktionsNetzwerkDeutschland“ (RND) zufolge sagte Montgomery jüngst: „Würden alle immer Masken tragen, müsste dieses Virus eigentlich verschwinden“. Masken, Abstandsregeln und Partyverzicht sollten von jedem Einzelnen ernst genommen werden, sagte Montgomery im RND-Interview.

Die mit der Bundesregierung besprochenen Maßnahmen würden auf Länderebene nicht durchgesetzt. Es brauche aber bundeseinheitliche Regeln – vor allem im Schulbetrieb und beim Feiern. Trotz möglicher Impfstoffzulassung glaubt Montgomery, dass Corona noch bis mindestens Ende 2021 das dominante Thema in der Öffentlichkeit bleiben werde. Damit reiht sich Montgomery mit seiner Einschätzung in die des Impffinanciers Bill Gates ein, welcher auch erst Ende 2021 ein Ende der Pandemie sieht – und fungiert als Sprachrohr der Merkel-Regierung.

Montgomery, der sich als Mediziner bezeichnet, ist der Auffassung, dass „wenn alle immer Masken tragen würden, dieses Virus eigentlich verschwinden müsste, weil es keine Möglichkeit der Übertragung mehr gebe“. Aber das „sei natürlich eine Illusion. Solange es keine Impfung oder vernünftige Therapie gebe, müssten wir uns jederzeit so verhalten, als ob das Virus anwesend sei. Es werde immer ein Grundrauschen von Coronavirus-Infektionen geben“, sagte Montgomery. Selbst wenn es nach der Jahreswende einen Impfstoff gebe, müsste noch immer das „logistische Problem geben, wie 446 Millionen EU-Bürger geimpft werden können“.

Mit diesen Äußerungen wird nicht nur deutlich, dass Montgomery, der „Ärztepräsident“, seine Haltung – vielleicht unwissentlich- – auch dem Narrativ und Vorhaben von Bill Gates angepasst hat. Was wir von solchen Äußerungen halten, lesen Sie gerne hier. 

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