Afghanistan: 5 deutsche und 3 französische Soldaten getötet – Mittwoch, 03. August 2011

Wieder einmal mussten deutsche Soldaten im illegalen Drogenkrieg der CIA in Afghanistan ihr Leben lassen.

View of Baharak and Zardiw Valley from Dashti Farakh

Kabul (IRIB) – Der Sprecher der Taliban berichtete vom Tod von 8 ausländischen Soldaten in Afghanistan. IRIB zufolge gab Zabihullah Mudschahid bekannt, die Mitglieder dieser Gruppe hätten am heutigen Mittwoch einen Panzer der deutschen Kräfte in der Nähe der Stadt Baharak, Provinz Badakhschan im Nordwesten Afghanistans zur Explosion gebracht, wobei 5 deutsche Soldaten getötet wurden.
Mudschahid weiter: „Auch wurden drei französische Soldaten am heutigen Mittwoch bei einem getrennten Angriff einer Gruppe der Taliban auf die Stellung der ausländischen Kräfte in der Region Schaturo, gelegen in der Stadt Takab, Provinz Kapisa im Nordwesten von Kabul getötet.
Die Nato hat sich bislang darüber nicht geäußert.

Quelle:

http://german.irib.ir/nachrichten/politik/item/128373-afghanistan-5-deutsche-und-3-franzoesische-soldaten-getoetet

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Julian Reichelt, Jan Meyer
Ruhet in Frieden, Soldaten!

»Wir bauen hier keine Schulen, wir kämpfen um unser Leben.«

So die Worte eines deutschen Soldaten in Afghanistan. Vorbei die Mär von der friedensstiftenden Mission am Hindukusch. Mangelhaft ausgerüstet, ungenügend auf den Kriegseinsatz vorbereitet, zu wenig Truppen für die erbitterten Gefechte mit den Taliban – diese Wahrheiten über die Bundeswehr wurden jahrelang vertuscht. Stattdessen wurden den Medien – und den Menschen in Deutschland – winkende, fröhliche Kinder, gebohrte Brunnen und neu gebaute Mädchenschulen präsentiert.

»Hier gilt die Straßenverkehrsordnung« ist auf einem Schild im deutschen Feldlager Kunduz zu lesen; nur eines von vielen Symbolen für die unzähligen bürokratischen Regeln, mit denen sich die Bundeswehr in Afghanistan jeden Tag herumschlagen muss.

Es ist schon jetzt der längste und verlustreichste Krieg in der Geschichte der Bundesrepublik. Seit fast einem Jahrzehnt kämpfen, töten und sterben deutsche Soldaten in Afghanistan. Dieses Buch erzählt davon, wie die Politik zu verheimlichen versuchte, dass in Afghanistan Krieg herrscht. Ruhet in Frieden, Soldaten! erzählt davon, wie deutsche Kommandeure bei ihren Vorgesetzten in Berlin um bessere Ausrüstung baten – und nicht gehört wurden. Wie Politiker den Soldaten der Bundeswehr schwere Waffen verwehrten, weil die allzu sehr nach Krieg ausgesehen hätten. Wie man den Deutschen viel zu lange das Märchen vom »Stabilisierungseinsatz« auftischte, während die Soldaten in Kunduz ums Überleben kämpften.

Paperback, 217 Seiten


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