Ahmadinedschad: Alle Menschen sind vom Hegemonialsystem unterdrückt

Teheran (IRIB) – Der iranische Staatspräsident Mahmud Ahmadinedschad hat bekräftigt, dass die Feinde die ethnische Kluft und die religiösen Meinungsverschiedenheiten unter den Muslimen verschärfen, um Entwicklung und Fortschritt der Freiheit und Gerechtigkeit suchenden und unabhängigen Völker zu verhindern.

“Die Muslime haben nicht nur keine Feindschaften miteinander sondern auch keine Probleme und keinen Streit mit den Christen bzw. den Anhängern anderer Religionen”, sagte Präsident Ahmadinedschad am Mittwochabend bei einem Treffen mit den Botschaftern und Vertretern der islamischen Staaten in Iran und fügte hinzu: “Nur ein Blick auf die bestehende Lage in der Welt, vor allem in den islamischen Ländern, darunter Bahrain, Jemen, Libyen, Syrien und sogar auch die Türkei genügt, um festzustellen, das alle Menschen unter dem Joch des Hegemonialsystems stehen und von ihm unterdrückt werden. Seit etwa 400 Jahren hat eine schreckliche zionistische Bewegung die wichtigsten Angelegenheiten der Welt in der Hand und sie sind die Hintermänner in den Zentren der Macht, der Politik, der Medien sowie im Finanzwesen, sodass nun die Präsidentschaftskandidaten von einem Land mit einer Bevölkerungszahl von über 300 Millionen Menschen und der größten Volkswirtschaft, für ihren Wahlsieg unbedingt zur Audienz bei den Zionisten reisen müssen.”
Der iranische Staatspräsident fuhr ferner fort, dass das zionistische Regime sowohl als Symbol des Weltzionismus als auch als Werkzeug für die Ausdehnung der Vorherrschaft der Imperialisten in der Nahost-Region und auf der ganzen Welt gilt.
Unter dem Hinweis auf den bevorstehenden Internationalen el-Kuds-Tag, den letzten Freitag des Fastenmonats Ramadan, sagte Präsident Ahmadinedschad, dass der el-Kuds-Tag den Schlüssel für die internationalen Probleme darstelle. Man solle nicht denken, dass dieser Tag nur für die Lösung der Palästina-Frage gedacht ist. “Jeder, der Freiheit und Gerechtigkeit sucht, muss etwas tun, damit es das zionistische Regime nicht mehr gibt”, sagte er und fügte hinzu: “Es ist zu erwarten, dass die diesjährigen Demonstrationen zum el-Kuds-Tag angesichts der Entwicklungen in Ländern wie Ägypten, Libyen, Tunesien und Sudan mit größerer Beteiligung und beeindruckender veranstaltet werden.”

http://german.irib.ir/nachrichten/praesident/item/209223-ahmadinedschad-alle-menschen-vom-hegemonialsystem-unterdrueckt

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