Alzheimer und Ernährung: Das sollten Sie wissen!

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Ernährung und Erkrankungen an Alzheimer stehen in einem engen Zusammenhang. Eine neue Studie, die sich mit der Ernährung beschäftigt, zeigt mögliche Auswege. Die Studie selbst wurde von der Universität „Medical Centers“ in Chicago angefertigt und dürfte spektakuläre Erkenntnisse bereitstellen.

Risiko der Erkrankung um annähernd 50 % reduzieren

Die Erkenntnis bezieht sich auf Lebensmittel, die den Inhaltsstoff Flavonol beinhalten. Diese Lebensmittel könnten dank dieses Inhaltsstoffes, so die Studie, das Risiko der Erkrankung an Alzheimer um annähernd 50 % senken. Unter anderem ist Flavonol in Obst wie auch in Gemüse enthalten.

Die Studie selbst beruht auf der Langzeitanalyse von 921 Menschen, die durchschnittlich 81 Jahre alt waren. Zur Aufnahme der Studie wiesen die Probanden noch keine Merkmale oder Anzeichen für eine Erkrankung auf.

Die Studie dauerte insgesamt sechs Jahre lang und kontrollierte per Fragebogen vorwiegend die Aufnahme von Lebensmitteln. Zudem beschäftigte sich der Fragebogen mit Umständen wie der persönlichen Bildung, der Zeit, die für geistige Aktivitäten – also Anregungen – aufgewandt wurde sowie mit der Zeit, die körperlichen Aktivitäten gewidmet wurde.

Insgesamt erkrankten im Verlauf der Studie 220 Menschen an Alzheimer. Die Gruppierung insgesamt ist zum Ende des Untersuchungszeitraums hin in insgesamt fünf Einheiten aufgeteilt worden, die sich an der Menge des aufgenommenen Flavonols orientierten. Die Untersuchten, die am meisten Flavonol aufnahmen, sind mit einer um 48 % reduzierten Wahrscheinlichkeit an Alzheimer erkrankt – im Vergleich zu jener Gruppierung, die die geringste Flavonolzufuhr meldete. In Zahlen: Die Gruppe mit dem höchsten Flavonolkonsum bestand aus 186 Probanden. 15 % davon erkrankten, dies waren 28 Menschen. Die 182 Probanden der Gruppierung mit der niedrigsten Aufnahme an Flavonol brachte 54 Erkrankungen hervor. Dies entsprach einem Anteil in Höhe von 30 %.

Dabei sind „genetische Veranlagung“, „demographische Faktoren“ sowie der jeweilige persönliche Lebensstil nach Angaben der Forscher „berücksichtigt“ worden. Risikofaktoren wie Schlaganfall, Herzinfarkt, Diabetes sowie Bluthochdruck wurden gleichfalls berücksichtigt – durch eine entsprechende Verteilung in den Gruppierungen.

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