Amische auf Abwegen – Mennoniten im Paradies

Veröffentlicht am 16.09.2013

Bärtige Männer mit Strohhut, Frauen in strenger Tracht, dazu die allgegenwärtige Pferdekutsche als Transportmittel — bis heute ist das Leben der Glaubensgemeinschaft der Amischen in den USA und Kanada geprägt von Weltabgeschiedenheit und materiellem Verzicht. Technische Errungenschaften wie elektrischer Strom oder das Auto werden entweder gar nicht oder nur unter strengen Auflagen genutzt. Doch die Gesellschaftsstruktur der rund 250.000 Amischen befindet sich im Umbruch: Immer weniger von ihnen bestreiten ihren Lebensunterhalt wie früher als Landwirte, zunehmend etabliert sich eine wohlhabende Schicht von Kaufleuten, was immer öfter zu Problemen in den auf die Gleichheit aller Mitglieder bedachten Amisch-Gemeinschaften führt. Insbesondere viele junge Amische fühlen sich von der strengen, noch aus dem 17. Jahrhundert stammenden Glaubensauslegung gestoßen, die mit den Regeln der modernen Welt schwer bis gar nicht vereinbar sind. “NG Inside” begleitet eine Gruppe junger Amische in Columbia, Missouri, die sich vom streng reglementierten Leben ihrer Vorfahren abgewandt haben, um nach neuen Formen des Zusammenlebens und der Religionsausübung zu suchen.

Die Mennoniten Alleine im Paradies

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