Amri: Der Weihnachtsmarkt-Horror dieser Regierung

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Der Fall Anis Amri schien in Deutschland für längere Zeit allenfalls als Stoff für „alternative Medien“ zu taugen. Zu passgenau war die Geschichte vom Attentäter auf dem Berliner Weihnachtsmarkt, den niemand vorher kannte und der – weil in Deutschland auch öffentliche Plätze zu wenig bewacht würden -, einfach mit einem LKW in die Menschenmenge fahren konnte. Mittlerweile steht die Regierung unter Druck: Selbst die „FAZ“ berichtete, dass offenbar ein V-Mann verschwiegen werden sollte, der in die Szene eingeschleust worden war. Der Generalverdacht lautet – teilweise -, dass die Regierung a) die Szene kannte und b) auf Bitten der USA nicht aktiv wurde. Wir berichteten darüber…

Das Drama im Untersuchungsausschuss des Bundestags…

„Die Zeugenaussage eines Polizisten im Fall Amri sorgt für Aufregung, denn der Eindruck wurde erweckt, dass ein V-Mann im Fall Amri absichtlich „mundtot“ gemacht werden sollte, berichtet die „FAZ“. Im Untersuchungsausschuss zum Terroranschlage auf dem Weihnachtsmarkt in Berlin haben Polizisten aus NRW schwere Vorwürfe gegen das Bundesinnenministerium, das Bundeskriminalamt und die Berliner Polizei erhoben.

Ein Kriminalhauptkommissar, der als Zeuge befragt wurde, sagte, ein Beamter des BKA habe ihm am Rande einer Besprechung beim Generalbundesanwalt im Februar 2016 gesagt, dass der Informant des Landeskriminalamtes NRW, der auf die Gefährlichkeit Amris (Attentäter Berliner Weihnachtsmarkt) hingewiesen habe, „mache zu viel Arbeit“.

Diese „Auffassung“ sei auch von „ganz oben“ vertreten worden, habe ihm der BKA-Beamte gesagt. Mit „ganz oben“ habe der BKA-Beamte das Bundesinnenministerium (damals noch unter Thomas de Maizière) sowie den leitenden Kriminaldirektor des BKA gemeint. Der Kriminalhauptkommissar sei nach dem Gespräch „schockiert“ gewesen und habe daraufhin mit zwei Staatsanwälten darüber gesprochen. Er habe den Eindruck gehabt, dass der BKA-Beamte wiedergegeben habe, was ihm vorgegeben wurde.

Das LKA NRW habe damals gegenüber dem BKA und dem LKA Berlin sehr deutlich gemacht, dass der Informant (V-Mann) absolut glaubwürdig sei und mitgeteilt habe, wo sich Amri häufig aufhielt. Amri hatte am 19. Dezember einen gekaperte LKW in den Berliner Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz gefahren und zwölf Menschen getötet. Anschließend war er nach Italien geflohen, wo ihn die Polizei – laut Medienberichten – erschoss.

Der FDP-Obmann im Untersuchungsausschuss zum Fall Amri, Benjamin Strasser, sagte: „Wenn eine V-Person, die als einzige Quelle auf die Gefahr von Anis Amri aufmerksam gemacht hat, mundtot gemacht werden sollte und das vom Innenminister ausgegangen sein soll, wäre das ein erschütternder Skandal.“ Eine Befragung von Ex-Innenminister de Maizière zu dem Vorfall sei nun „unausweichlich“ geworden. Wir werden auch die künftigen Ergebnisse dieses Skandals an dieser Stelle veröffentlichen….

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