Ankara richtet Aufmarschgebiete an syrischer Grenze ein

Ankara richtet Aufmarschgebiete mit schwerem Militärgerät an syrischer Grenze ein
Ankara richtet Aufmarschgebiete mit schwerem Militärgerät an syrischer Grenze ein

Videobeweis: Ankara richtet Aufmarschgebiete mit schwerem Militärgerät an syrischer Grenze ein

Einem Team des russischen Fernsehsenders „REN TV“ ist es gelungen, mit einem Video zu beweisen, dass die türkische Armee direkt an der syrischen Grenze Aufmarschgebiete mit Militärgerät etabliert. Die REN TV-Crew blieb im syrisch-kurdischen Kobane stecken, als ISIS-Kämpfer das benachbarte Tel Abjad von zwei Seiten her überfielen: Von der ISIS-Hauptstadt ar-Raqqa und von der türkischen Grenze aus. Einwohner und russische Beobachter erheben in diesem Kontext schwere Vorwürfe gegen die Türkei.


Angehörige der kurdischen Landwehr hatten vorher mehrmals erklärt, dass die türkischen Streitkräfte auf das syrische Territorium eingedrungen wären und längs eines 98 Kilometer großen Grenzabschnittes zwischen den Städten Afrin und Kobanê die Staatsgrenze verschieben würden.

Das kurdische Kobanê, das an der syrisch-türkischen Grenze liegt, wird seit Ende 2014 von der Terrormiliz „Islamischer Staat“ belagert. Die fast völlig zerstörte Stadt wird momentan von kurdischen Einheiten kontrolliert. Ankara betrachtet die Angehörigen des militärischen Arms der „Partei der Demokratischen Union“ (PYD) als Terroristen, die mit der „Arbeiterpartei Kurdistans“ (PKK) verbunden sind.

Wie der REN-TV-Korrespondent Nikolai Kubanzew berichtete, komme es in der Umgebung von Tel Abjad immer noch zu Zusammenstößen: Die Kurden würden nach wie vor gegen ISIS-Terroristen kämpfen.           

Seit dem 27. Februar gilt in Syrien offiziell ein Waffenstillstand. Das Abkommen, das in erster Linie dank Bemühungen Russlands und der USA zustande gekommen ist, schließt syrische Regierungstruppen und bewaffnete Gruppen der Opposition ein. Die Terrornetzwerke „Islamischer Staat“ und „Al-Nusra-Front“ sowie andere Gruppierungen, die auf der UN-Terrorliste stehen, sind von dem Abkommen ausgeschlossen.

Quelle: https://deutsch.rt.com/der-nahe-osten/37025-wahrend-waffenruhe-ankara-richtet-aufmarschgebiete/

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21 Kommentare

  1. An sich wäre es ja nicht ungewöhnlich Rande zum Krisengebiet Militärgerät zu haben. Aber die Unterstützung des IS und sonstigen Terrorgruppen durch die Türkei ist offenkundig und selbst einige türkische Zeitungen berichten dies was die alliierte BRD-Lizenpresse nicht berichtet und handeln sich großen Ärger mit Erdogan ein.
    Inhaftierte Journalisten sind hierfür Beleg genug. Ebenso wie es türkische Medien waren, die schon früh über den Schmuggel von Chemiewaffen durch Al-Nusra durch die Mithilfe der Türkei berichteten.
    Sogar die Del-Monte bezog sich hierauf und die Chemiewaffenvorwürfe gegen die Assadregierung, wurden zum Boumerang.
    Die Unterstützung der Terroristen geht mit solcher Unverfrorenheit von statten, dass sich die Lügenpresse für die spätere Rechtfertigung nichts mehr einfallen lassen muss, da es sowieso unleugbar ist.
    Da windet sich ein LKW-Wurm endloser Öllieferungen durch das Terrorhoheitsgebiet zur Türkei.
    Selbstverständlich könnten auch kein einziger Öltransporter hier fahren, ohne sofort durch Luftschläge beseitigt zu werden. Dass sie fahren, beweist wiederum, dass sie sich darum keine Sorgen machen müssen.
    Inzwischen wissen wir, dass der Ölhandel der Terroristen zum Hauptteil über den Erdoganclan abgewickelt werden.
    Und jetzt nach den sogenannten Waffenstillstandsgesprächen, kommen die darauf folgenden weiteren Eskalationen.

  2. da fällt mir die damalige Kobanesituation ein, als der IS seelenruhig die Stadt, mit seinem schweren militärischen Gerät beschießen konnte.
    Das militärische Gerät stand ungedeckt in der kargen Landschaft und hätte mit gezielten Luftschlägen innerhalb von Minuten wegradiert werden können.
    Welche Luftschläge die USA währenddessen flogen, nach eigenem Bekunden gegen den IS, dürfte wohl nicht schwer zu erraten sein, denn der IS war definetiv nicht das Ziel.

    • Die planen doch so einen Sunnitenstaat auch.

      Naja, den Oligarchen nutzt das. Weil je dümmer die Leutegehalten werden, um so mehr kann man dann abgreifen.

      Aber: Die Oligarchen könnten sich bei diesem Verein verrechnet haben, weil die kochen bereits seit einiger Zeit ihr eigenes Süppchen.

      Uns Erdo hat das einmal ganz treffend ausgedrückt:

      Man kann nicht gleichzeitig Laizist und Moslem sein. Eine Demokratie kann niemals unser Ziel sein. Diese ist für uns lediglich ein Vehikel, das wir nutzen und wenn wir am Ziel sind, dann springen wir ab.

  3. Das ist ja noch gar nix.

    Heute mittag in der Nachrichtensendung “öğleden sonra” (“Nachmittag”) zeigten sie das “Manöver” der neuen “Islam Verbindung (Islam Ittifaki), die aus 21 sunnitischen Staaten besteht, in Saudi Arabien ab.

    Es ist das größte bisher in der Region abgehaltene “Manöver”, an dem ausser der Türkei noch weittere 20 sunnitische Staaten teilnehmen. Da fliegen über 100 Bomber durch die Gegend, fährt schweres Kriegsgerät umeinander und da tummeln sich sage und schreibe 200 Tausend Soldaten aus eben diesen Ländern.

    Was soll denn das für ein Manöver sein?

    Das Ganze nennt sich “Northern Thunder”. Erinnert sicherlich nicht nur mich an Ragnarök……

    Dann gleich der nächste Hammer in der Sendung “Sol Şerit” (Linke Spur):

    Da brachten sie, daß Saudi Arabien wohl zusammen mit Israel eine Invasion plane.

    Ich guck gleich mal, ob ich diesbezüglich mehr finde.

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