Antikörper und das Corona-Virus: Der große Schutz-Irrtum

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Die Impfdiskussion rund um das Corona-Virus bezieht sich stets darauf, dass Menschen Antikörper ausbilden müssen, um gegen eine Erkrankung geschützt zu sein. Jüngst hat jetzt eine US-Firma gemeldet, ihr Impfstoff habe bei den Probanden dazu geführt, dass sich Antikörper ausbildeten. Dies hatte auch BioNTech für den mit Pfizer zusammen entwickelten Impfstoff bereits gemeldet. Leider gibt es zahlreiche Hinweise darauf, dass a) auch Infizierte selbst, die schwache Symptome entwickelt haben, kaum oder gar keine Antikörper entwickelt wurden und b) auch Antikörper sich teilweise schneller wieder abgebaut haben als erhofft. Die große Frage dazu: Werden diese Menschen dann noch gegen eine Erkrankung geschützt sein, wenn die Antikörper sich schnell abbauen?

Die zweite Frage dazu: Könn(t)en Impfstoffe dann mehrfach eingesetzt werden – oder sollen sie mehrfach eingesetzt werden – um immer wieder Antikörper auszubilden? Wie oft müssten Impfstoffe eingesetzt werden und welche Nebenwirkungen werden sich bei häufigem Einsatz ausbilden? Die Strategie, auf die Ausbildung von Antikörper zu setzen, hinterlässt sehr viele Fragezeichen und Baustellen, so Kritiker.

Kleine Zahlen

So meldete sich jüngst etwa Clemens Wendtner, der an der Klinik in Schwabing arbeitet, die im Januar 2020 die ersten Corona-Patienten behandelt hatte. Vier von neun Patienten wiesen nun bereits “deutlich weniger neutralisierende Antikörper” im Blut auf. Selbst dies hilft nicht weiter: Die Zahl der Fälle ist zu gering, um nachhaltig Schlüsse daraus ziehen zu können. Zudem wissen Mediziner nicht, ob damit tatsächlich einherginge, dass der Schutz sich reduziert. Und umgekehrt sind selbst Antikörper nicht immer in der Lage, für Immunität zu sorgen.

In China sind 37 Patienten, die keine Symptome bemerkt hatten, getestet worden – diese hatten Antikörper ausgebildet. Bei 40 % dieser sogenannten asymptomatischen Patieten sind schon 2 Monate nach der tatsächlichen Erkrankung im Blut keine Antikörper mehr nachweisbar gewesen. 13 % der Patienten, die Symptome ausgebildet hatten, wiesen ebenfalls keine Antikörper mehr nach. Auch diese wie andere Fälle – hier lesen Sie alles dazu -, zeigen: Die Reduzierung der Diskussion auf Antikörper und auf Impfstoffe, die Antikörper ausbilden, könnte auch aus dieser Sicht eine absolute Sackgasse sein.

 

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