Armageddonist Netanjahu will keine einzige Siedlung auflösen.

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Netanjahu stellte klar, dass er nicht eine Siedlung in den besetzten Gebieten auflösen wird.

Seine Stellungnahme kam während der Davos-Konferenz am Freitag als er auf Fragen antwortete, die ihm im Zusammenhang mit den israelischen Siedlungen im Jordantal gestellt wurden. Seine Antwort gilt aber für alle Siedlungen in den besetzten palästinensischen Territorien. “Ich werde nicht eine Siedlung auflösen!” sagte er.

Gleichzeitig wies er darauf hin, dass die USA nur neue Ideen und Vorschläge präsentiert hätten um eine friedliche Konfliktlösung zu bekommen.

Er meinte, dass Kerry nicht nur um einen Rahmenvertrag bemüht sei, den er nur den palästinensischen und israelischen Führern unterbreitet hat.

Diese Äußerung Netanjahus wurde wohl angesichts Kerrys Äußerung gemacht, dass ein Rahmenabkommen näher sei, als vermutet und nach einer Stellungnahme Präsident Abbas, der darauf hinwies, dass nur ein vollständiger Rückzug aus den 1967 besetzten Gebieten – darunter Ostjerusalems – die Basis für weitere Gespräche sein könne.

http://www.freunde-palaestinas.de/palaestina-heute/1004-netanyahu-ich-werde-keine-einzige-siedlung-aufloesen.html

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Kommentar: Netanjahu und seine zionistischen Kumpels in Israel und weltweit haben an Friedensgesprächen nicht das geringste Interesse. Ihr Ziel ist Erez Israel vom Nil bis zum Euphrat, deshalb befindet sich der Nahe und Mittlere Osten in seiner heutigen prekären Lage. Es geht nur vordergründig um Öl und Gas, Energiequellen, von denen die Fanatiker seit langem wissen, dass sie obsolet wären, würde man entsprechende Technologien einsetzen. Öl und Gas dienen der Finanzierung ihrer wahnsinnigen Pläne und tragen ihrerseits dazu bei, die Erde zu verwüsten.

So verrückt es klingt, der Staat Israel unter seiner derzeitigen Führung hat ein Interesse an einem Armageddon auf seinem Boden, damit sich angeblich biblische Prophetien erfüllen. Ob die normalen Israelis ahnen, dass sie von ihrer derzeitigen Fanatiker-Regierung als Kanonenfutter ausersehen sind? Wenn dem so wäre, würden wohl alle fluchtartig das Land verlassen.

Nach Armageddon, so der Plan, ensteht Großisrael („Eretz Israel“), Das ist eine politische Forderung jüdischer, vereinzelt auch christlicher Gruppierungen in und außerhalb Israels. Sie postuliert die Unteilbarkeit des als Eretz Israel bezeichneten Gebietes und beinhaltet die Ausdehnung der jüdischen Souveränität auf das gesamte Gebiet zwischen Mittelmeer und dem Fluss Jordan, manchmal ebenfalls auf Teile Jordaniens und in ihrer “extremeren” Form zusätzlich auch auf Gebiete des Libanons, Syriens und Ägyptens und des Iraks. Fällt Ihnen bei der Nennung der Staaten was auf? Gehen Sie ruhig von der “extremeren Form” aus, wie Wikipedia das nennt. Hatte nicht Netanjahu vor kurzem aus dem Nähkästchen geplaudert, dass der Libanon von der Landkarte verschindet?

Greater Israel map Religiöse Fanatiker wollen Armageddon herbeiführen

Groß-Israel — beachten Sie die Grenzziehung am Nil und am Euphrat

Dazu ein Auszug aus dem sehr empfehlenswerten Buch von Wolfgang EggertIsraels Geheimvatikan” – Band III, Seite 394, 2. Auflage Oktober 2002:

Die von Aussteigern des Geheimvatikans betriebene Wochenzeitung „Neue Solidarität“ weist in diesem Zusammenhang immer wieder auf die Gefährlichkeit der weltgeschichtlichen Lage hin. Gabriele Liebig, Leitartiklerin des Blattes schrieb in einem Kommentar „Die Armageddon-Fanatiker sind los!“ … „Dieselben Leute, die mit fanatischer Energie den Sturz des amerikanischen Präsidenten betreiben, haben genauso fanatisch den Friedensprozeß im Nahen Osten sabotiert – mit dem Erfolg, daß wir heute nicht mehr weit vom Ausbruch eines neuen Krieges entfernt sind, der auch die Gefahr des Einsatzes von Atomwaffen in sich birgt. Wir treffen hier auf eine höchst unheilige Allianz der christlichen Rechten in den USA mit den Ultrarechten in Israel, die sich um den Ministerpräsidenten Netanjahu und den „Siedlungsminister“ Scharon schart: die Tempelberg-Fanatiker, Kach-Terroristen und andere rechtsradikale Terrorgruppen, mit der Bewegung der „Britischen Israeliten“ im Hintergrund… Sie sehnen einen neuen Nahostkrieg geradezu herbei – je furchtbarer, desto besser eignet er sich als „Schlacht von Armageddon“, die angeblich in der Bibel prophezeit wird. Für die christlichen Fundamentalisten bedeutet dies den Moment der „Entrückung“ von der Erde, für die jüdischen Tempelberg-Fanatiker ist Armageddon Vorbedingung für das Erscheinen des Messias.“ Nun ist die Netanjahu-Administration gottlob von der Bildfläche verschwunden [Das Buch wurde 2002 verlegt, Anm. d. V.].

Geblieben aber ist der Geheimvatikan, der über seine Satelliten und die religiösen Parteien offen wie versteckt den stärksten Einfluß auf die Jerusalemer Regierung ausübt. Die Rede ist von geistlichen Brandstiftern, den messianistischen Rabbis, den Chassiden, den Anhängern des 1994 verstorbenen „Lubawitscher Rebbes“, die das Judentum immer wieder eindeutig zur Mitarbeit an der Erfüllung der prophetischen Verheißung und der Ankunft des Messias auffordern. Das aufgeklärte Judentum und die erweiterte Menschheit werden keine Mittel finden, sich gegen diese Gewalten, die seit Jahrtausenden ihre Geschicke bestimmen, zur Wehr zu setzen.

Im selben Buch auf Seite 437 ff :

Übereinstimmende Erlöser-Erwartungen
Das Volk, aus der der kommende, der „zehnte Heiland“ als Messiasch hervorgehen soll, ist das jüdische. Was bedenklich ist, ist die Tatsache, daß sich im Falle der göttlichen Erscheinung nahezu die gesamte Welt den hebräischen Hosianna-Rufen anschließen wird, denn auch mancher Christ erwartet eine zweite Ankunft seines Herrn, der Hindu harrt dem Kommen des„Kalki Avatara“, der Buddhist sehnt seinen Maitreya herbei, wie der Parsi den Sosiosch. Selbst die schiitischen Ajatollahs kennen eine Entsprechung, vertreten sie doch den zwölften und letzten anerkannten Nachfolger des Propheten Mohammed (Imam), der 873 in den Zustand der Verborgenheit übergegangen ist und am Ende der Zeiten als der „Mahdi“ – der von Gott geführte Weltherrscher – erscheinen soll.
Am meisten überrascht aber die Tatsache, daß die Religionen bis in die Bildhaftigkeit ihrer Gotteserwartung übereinstimmen. So wie der jüdische Messias soll nach der indischen Lehre nämlich auch Vishnu auf Kalki, dem weißen Pferd als der letzte Avatara inmitten von Feuer und Flammen wiederkehren und Sosiosch wird ebenfalls auf einem weißen Pferd in einem “Wirbelsturm von Feuer“ herabsteigen.
Gleiches besagt Offenbarung 19,13: „Und ich sah den Himmel aufgetan, und siehe, ein weißes Pferd, und der darauf sitzt… richtet und führt Krieg in Gerechtigkeit. Seine Augen sind eine Feuerflamme… Und sein Name heißt das Wort Gottes.“
[Kommentar Ende]

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