Armes MERKEL-Deutschland: Wer jünger als 30 ist, schafft es kaum noch…

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Die OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) hat eine neue Studie vorgelegt, die eine „düstere Lage“, so die „Welt“ in einem Bericht, für „Menschen mit mittlerem Einkommen“ aufzeigt. Vor allem jüngere Menschen schafften demnach kaum noch den Aufstieg in die Mittelschicht.

Das Leben wird teurer….

Zur Mittelschicht zählt demnach, der ein Einkommen von 75 % bis 200 % des „Medianeinkommens“ hat. Medianeinkommen ist exakt das Einkommen, das 50 % mindestens erzielen und 50 % nicht. Diese Einkommen würden nach den Daten aus dieser Studie weniger schnell steigen als bei reicheren Menschen: Die Einkommen steigen um ein Drittel weniger schnell als das durchschnittliche Einkommen der „oberen 10 %“, heißt es.

Zudem sei, dies wäre der zweite Grund für die Entdeckung, der „typische Lebensstil“ teurer als früher. Ein Eigenheim etwa gehöre heute in zahlreichen Ländern zum Standard. Das wiederum würde wegen steigender Preise für die Immobilien einen immer höheren Anteil am Einkommen erfordern. Die „Wohnkosten“ sind von 1995 an dieser Studie nach von 25 % auf 32 % im Jahr 2015 gestiegen. In Deutschland zahlen die Menschen inzwischen 35 % der Einkommen im Durchschnitt für das reine „Wohnen“.

Der „Lebensstil“ sorgt zudem für eine zunehmende Überschuldung. Steigende Preise sorgen dafür, dass über 20 % der Haushalte aus der Schicht mit mittleren Einkommen mehr ausgeben würden als sie verdienten. Damit steigt das Risiko der Überschuldung der Studie zufolge bzw. real steigt das Risiko natürlich schon mathematisch, so die Einschätzung dieser Redaktion.

Auch der Arbeitsmarkt würde „unsicherer“ werden. Die „mittleren Qualifikationen“ würden heute nicht mehr „ausreichen, um zur mittleren Einkommensklasse zu gehören“, heißt es. Wer eine Familie habe, müsse oft zwei Verdiener haben, um in die Klasse der mittleren Einkommen aufzusteigen.

Grundsätzlich steigt das Risiko am Arbeitsmarkt zudem mit dem Grad der Automatisierung. Jeder sechste Arbeitsplatz der Mittelschicht sei sowohl im Durchschnitt der OECD wie auch in Deutschland gefährdet.

Schließlich sind vor allem diejenigen abgehängt, die unter 30 Jahre alt sind. Der Anteil derjenigen, die zwischen 20 und 29 Jahre alt sind und zur mittleren Einkommensklasse gehören, ist immens gesunken. Wer zwischen 1942 und 1964 geboren wurde, schaffte dies och zu 71 %. Die zwischen 1965 und 1982 geborenen Menschen sind noch zu 70 % Mitglieder dieser Klasse geworden. Die zwischen 1983 und 2002 geborenen Menschen sind aktuell nur zu 61 % in dieser Klasse vertreten, heißt es bei der OECD.

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