Aufgedeckt: Dänemark stellt sich quer – keine Kontingentflüchtlinge

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Die Flüchtlingspolitik der EU ist weiterhin auf tönerne Füße gestellt. Sie funktioniert nicht. Im Jahr 2018 wird sich Dänemark den jüngsten Meldungen nach nicht an den Übereinkünften beteiligen. Die Dänen haben jetzt über ihre „Ausländer- und Integrationsministerin“ wissen lassen, dass das Land keine Menschen mehr aufnehmen werde, die „im Rahmen internationaler humanitärer Hilfsorganisationen“ ausgewählt worden waren, wie es im „Focus“ hieß.

Dänemark macht einfach nicht mit…

Das Zitat der Ministerin lässt wenig Spielraum für Freunde der EU-Flüchtlingspolitik: „Obwohl wir den Zustrom deutlich besser steuern können, sind wir immer noch in der Situation, dass wir damit kämpfen, die vielen Flüchtlinge, die in den letzten Jahren nach Dänemark gekommen sind, zu integrieren“, so die Ministerin wortwörtlich.

Die Dänen haben in den zurückliegenden Jahren seit 1989 jährlich gut 500 solcher Flüchtenden im Land aufgenommen. Die Entscheidung darüber, wie viele in einzelnen Jahren aufgenommen werden, liegt nach einem Beschluss des Parlaments nun bei der Ministerin.

Da die Zahlen in Dänemark ohnehin als sehr niedrig gelten, verweisen Kritiker des deutschen Systems stets auf die Umstände im kleinen nordeuropäischen Land. Immerhin hat Dänemark sich die Freiheit herausgenommen, alleine über die Anzahl der Kontingentflüchtlinge zu entscheiden. Deutschland hingegen tut sich schwer, auch nur über die Zahl der Aufnahmen zu diskutieren. Die Diskussion löst permanent Reflexe dahingehend aus, dass Gegner einer vergleichsweise liberalen Flüchtlingspolitik als rechts gebrandmarkt werden.

Die Dänen problematisieren hingegen ähnliche Umstände, wie sie auch Schweden erlebt und nun im Erstarken rechtskonservativer Parteien auch quittieren: Die freie Zuwanderung in die skandinavischen Länder ist nicht gelöst, sondern hat neue Probleme geschaffen. Die Kriminalitätsrate in Schweden stieg exorbitant, Schweden gilt einigen Kritikern als Land im Alarmzustand.

So meinen Beobachter, Merkel solle sich als Kanzlerin dieses Landes auch in Dänemark umsehen.



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