AUFGEDECKT: Klimaschutz einfach per Diktatur durchsetzen – „3-Sat“ übertrifft sich selbst

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Der Klimaschutz ist ein heikles Thema bei uns. Die Welt will gerettet sein und der Mensch hat dies in der Hand. So lautet die Kernbotschaft der Klimafreunde im Verbund mit dem Hinweis darauf, dass die „Klimaleugner“ Verschwörungstheoretiker seien. Die Wut auf die Wutbürger ist so groß, dass jetzt sogar Diktatur-Phantasien aufkommen. So berichtete „epochtimes.de“ darüber, dass der „3sat-Nano-Reporter“ Ingo Baur sich mit der vormaligen Umweltministerin Barbara Hendricks traf. Die gab allerdings zu Protokoll, dass sie die unmittelbare Anhebung des Spritpreises auf 3 Euro nicht für praktikabel halte. Auch die umgehende Stilllegung der 46 Millionen PKW sei nicht „praktikabel“.

Journalist „verzweifelt an der Demokratie“

Der Bericht wiederum beschreibt den Journalisten als jemanden, der deshalb „an der Demokratie verzweifele“. Sie sei ein Hauptproblem. Und genau dies ist das große Problem, dass die Gegner dieser Form der Klimapolitik stets empfinden: Die „guten Vorsätze“ der Klimafreunde vertragen sich nicht mit den freiheitlichen Gedanken, die unsere Demokratie für gewöhnlich als schützenswert vorsieht.

Auch die Freiheit ist ein Wert an sich oder ist jedenfalls ein Kernelement dieser Gesellschaft. Die Diskussionsformen um den Klimawandel haben inzwischen teils bedrohliche Ausmaße angenommen. Der Begriff der „Klimaleugner“ wird genutzt, als habe sich eine Gruppe krimineller Lügner gemeinsam verschworen, um die Welt in ihr Unglück zu reiten.

Dabei hebt die Debatte in der Regel – bis auf Ausnahmen – darauf ab, dass das Klima nicht menschengemacht sei, jedenfalls nicht in der Hauptsache. Die klimatischen Rahmenbedingungen werden sicher auch durch menschliche Handlungen beeinflusst, das Ausmaß gilt jedoch bei zahlreichen Menschen und Wissenschaftlern als deutlich geringer als angenommen. Entsprechend gering seien die Möglichkeiten, das Klima durch allerlei Verbote entscheidend zu beeinflussen.

Die Argumente mögen richtig oder falsch sein – die Forderung nach „radikalen Vorgaben der Politik“, die der öffentlich-rechtliche Sender „3-Sat“ hier hervorbringen lässt, ist kein Diskussionsbeitrag oder keine Dokumentation, sondern schlicht eine politisch radikale Forderung. Und dafür zahlen wir alle Geld.

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1 Kommentar

  1. Ist leider zu kurzsichtig und zu oberflächlich gedacht und dabei werden Ziel und Methode miteinander verwechselt. Genauso wie mittelfristigen Temperaturanstiegen fast immer ein CO2 Anstieg vorausgeeilt ist (und nicht umgekehrt) liegt der Zweck der Klimahysterie in der Zementierung einer Weltdiktatur und ist nicht billig nur Mittel zum Zweck, sondern vielmehr das Ziel an sich. Dass dabei auf diktatorische Instrumente zurückgegriffen wird, um dem angestrebten Endziel auf die Sprünge zu helfen, zeigt doch nur, wie weit dieser Prozess der Entmündigung schon fortgeschritten ist. Es ist doch keine Androhung dessen, was man zu tun gedenkt – sondern längst schon Realität. Wer hat denn diese Bagage dazu ermächtigt, Verbote für Dieselfahrzeuge auszustellen? Die haben es einfach getan.

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