Aufgedeckt: Medienschaffende bieten „neue Sprache“ gegen rechts an…

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Die deutschen Medien werden noch einmal korrekter. Wie das Portal MMNews.de nun zeigte, sind sogenannte „Neue Medienmacher“ auf ihrer Seite mit Empfehlungen an die Kollegen verschiedener Redaktionen herangetreten. Sie empfehlen eine neue Sprache, mit der den „Rechten“ begegnet werden könne. Die Sprache würde die Dinge wie etwa mit Blick auf Chemnitz erst richtig einordnen helfen.

Rechtsradikale „Frames“

Viele Sprachmuster folgen oder folgten sogenannten „Frames“. Dies sind Rahmen, sozusagen in unseren Köpfen, die das Denken vorgeben. Ein Beispiel aus dem Alltag: Wer „Volkspartei“ sagte, meinte vor Jahrzehnten SPD und CDU, weil die jeweils über 30 % der Stimmen bei Wahlen auf sich vereinten. Sozusagen die klare Mehrheit im Volk. Diese „Frames“ haben sich im Laufe der Zeit schlicht verschoben. Volksparteien sind jetzt die vermeintlich großen Parteien, jene mit vielen Mitgliedern. Wiederum trifft es SPD und CDU, die schon kraft dieser Einordnung in vielen Zusammenhängen als stärker wahrgenommen werden als sie es tatsächlich sind. Bei der Landtagswahl in Bayern wird die SPD vermutlich nur die viertstärkste Kraft hinter CSU, Grünen und AfD werden – ebenso schwach ist sie bereits in Baden-Württemberg und in Sachsen. Die SPD ist weit davon entfernt, eine Partei des Volkes zu sein.

Solche „Frames“ aber leiten unser Denken. Dies wiederum bekämpfen die „Neuen Medienmacher“, die etwa leugnen, in Chemnitz habe es „Trauerzüge“ gegeben. Es habe sich um Veranstaltungen gehandelt, die von Rechtsextremen organisiert worden sind.
Es wäre kein „bürgerlicher Protest“, bei dem Menschen „in die rechte Ecke gestellt“ würden. Es sind auch Mitläufer. Der Meinung der Neuen Medienmacher nach jedenfalls.

„Zuhören und reden lassen“ vor der Kamera sei, wenn Parolen aus den 1930er Jahren genutzt würden, falsch. Hier sollten die Aussagen „aufbereitet“ werden. Es habe keine „Hetzjagden“ auf „Migranten“ gegeben, sondern vielmehr auf jene, die „für solche gehalten wurden“. Dies müsse als „rassistisch motivierte Hetzjagden“ bezeichnet werden.

Auch sollten „Einwanderer*innen stärker berücksichtigt werden oder „Deutsche of Color“… Und last but not least: Demonstrationen seien zwar ein demokratisches Mittel, die Ziele jedoch seien „Verfassungsfeindlich“. Es folgt der Hinweis auf Parolen wie „Ausländer raus“ – die Verfassung schützt jedoch niemanden, auch Ausländer, nicht davor, solche Parolen zu rufen – die Parolen sind nicht verfassungsfeindlich – sondern stellen lediglich eine politische Forderung dar.

Unter dem Strich bleibt: Die „Neuen Medienmacher“ sind noch übergriffiger als die großen Kollegen der Leitmedien. Politisch immer korrekt.

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