AUFGEDECKT: Microsoft beliefert Militär und Geheimdienste einfach weiter…

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Die US-Konzerne aus der IT-Branche haben oftmals enge Verbindung zu militärischen oder geheimdienstlichen Organisationen. Dies wird in der Regel von breiten Teilen der Öffentlichkeit kritisiert. Der Gigant Microsoft hat nun in aller Öffentlichkeit darauf beharrt, Geschäfte mit dem Militär und den Geheimdiensten in den USA weiterhin verfolgen zu dürfen. „Heise Online“ zitiert aus einem Bericht der „New York Times“ den „Chefsyndicus“, also den Chef-Juristen des Hauses mit klaren Worten.

Microsoft ist „patriotisch“

Microsoft sei in den USA „geboren“ worden. Das Unternehmen habe in den USA seinen Hauptsitz und sei auch wegen der „Vorteile großgeworden, die es mit sich bringt, in diesem Land angesiedelt zu sein.“ Daher würde Microsoft nach seinen Ausführungen sowie auf Bestätigung weiterer Unternehmensvertreter hin Militär und Geheimdienst „unterstützen“.

Hintergrund dieser Klarstellung ist eine anonyme Stellungnahme von Mitarbeitern aus den Konzernen Microsoft wie Amazon, die verlangt hatten, ihre Arbeitgeber sollten sich nicht mehr an militärischen Projekten beteiligen. So beschrieben Microsoft-Arbeitnehmer, ihr Unternehmen würde sich an einer Ausschreibung des US-Verteidigungsministeriums beteiligen, bei dem es um einen Betrag von 10 Milliarden Dollar ginge. Sie forderten ihren Konzern auf, sich solchen Projekten künftig zu verschließen.

Microsoft, Amazon und besonders Google gelten in „alternativen“ Kreisen als Unternehmen, die sich neben der Ausstattung der US-Staatsstellen auch um die Erforschung von Kundendaten kümmerten, deren Zugang am Ende auch dem Staat möglich sei. Vorsichtig formuliert unterstellen Kritiker den genannten Konzernen, die Stammdaten und die Bewegungsdaten, etwa bei Anfragen in Suchmaschinen, bei Nutzung von Navigationssystemen auf Rechnern oder auch nur bezüglich der Suchanfragen auf Online-Plattformen zu speichern und zumindest nicht sicherzustellen, dass diese Daten vor staatlichen Stellen geschützt seien.

Weniger kooperativ zeigt sich zumindest öffentlichen Darstellungen nach möglicherweise der große Apple-Konzern. Auch hier wird jedoch schon lange bezweifelt, dass die Daten sicher seien.

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