AUFGEDECKT: Wer am WASSERMANGEL weltweit wirklich verdienen wird

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Immer wieder Wasser. Wer verdient am künftigen Problem Wasser? Die MERKEL-Regierung und auch die SPD wollen sich offenbar nicht damit beschäftigen. Wir hatten an anderer Stelle darüber geschrieben:

„Die Wasserversorgung auf der Erde wird zum Riesenproblem oder zum Renditeversprechen werden – in den kommenden Jahren und Jahrzehnten. Wasser ist nicht „knapp“, aber trink- und nutzbares Wasser ist eine enge Ressource, die zudem durch die Nutzung stetig knapper wird. Wasser wird „schmutziger“, die Verunreinigung nimmt zu und die Kosten der Säuberung explodieren. Deshalb wäre die internationale Gesetzgebung gefordert. Die jedoch weigert sich offenbar, die Wasserversorgung hinreichend sensibel in Angriff zu nehmen.

Wasser ist verschmutzt

Wasser ist bislang in Europa kaum knapp geworden. Die EU hat mit dem Freihandelsvertrag JEFTA, der kürzlich abgeschlossen worden ist, den Zugang privater Konzerne zu diesem Rohstoff erleichtert. Dies wiederum wurde bereits genutzt, um etwa Griechenland eine Öffnung des Marktes zu „empfehlen“. Als Teil der Privatisierung, die nötig sei, um den Sparzielen nahe zu kommen.

In den USA agiert insbesondere die „Umweltbehörde“ EPA. Die wollte vor wenigen Wochen eine Gesetzesänderung veranlassen, die bisherige Regelungen nach dem „Clean Water Act“ möglicherweise reduzieren oder mildern würden, so Kritiker. Die Vertreter der Landwirtschaft in den USA (die Landwirtschaft verbraucht 70 % des Wassers) zeigten sich ob des „Clean Water Acts“ verstimmt und wollen die von ihnen vermutete Überbürokratisierung abbauen. Setzt sich die Behörde in den USA nun durch, so soll nach Meinung von Beobachtern die Qualität des Trinkwassers für ein Drittel der US-Haushalte sich verschlechtern.

Mittlerweile gibt es indes ein „Menschenrecht auf Zugang zu sauberem Trinkwasser“. Dies ist im Rahmen der UN im Jahre 2010 vereinbart worden. Dass dieser Zugang in den kommenden Jahren noch offen bleibt, gilt als unwahrscheinlich. Schließlich sind nur 10 % aller Wassernutzungen privater Natur. 20 % werden in der Industrie ge- und verbraucht, 70 % in der Landwirtschaft. Erhebungen ergeben, dass die Verbraucher meist auch die Verschmutzer sind, wenn das genutzte Wasser wieder abgegeben wird. Mit anderen Worten: Die größte Lobby, die Agrarwirtschaft und kombiniert mit der zweitgrößten Lobby, der Industrie, dürften die Wasserpolitik der Zukunft bestimmen.

Nestlé lässt grüßen. Denn die Spekulanten aus der Industrie haben den Markt schon lange aufgeteilt.“



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