Aufgedeckt: Wie die FED den Finanzcrash 2008 auslöste – und was 2018 noch passieren wird…

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Schon längst haben sich die Anzeichen für einen neuerlichen Crash an den Finanzmärkten wieder gehäuft. Die Standard-Ökonomen gehen davon aus, dass die Staatsschulden zu hoch sind, um diese wieder in den Griff zu bekommen. Andere verweisen darauf, dass darüber hinaus auch das Bankensystem kollabieren kann und wird. In diesem Zusammenhang erinnern wir an ein Geschehen, das fast auf den Tag genau vor 21 Jahren die Märkte in den Bann nehmen sollte. Der damalige Fed-Chef Alan Greenspan legte Hand an die Weltgeschichte.

Greenspan-Put: Der rote Knopf

Alan Greenspan betätigte sozusagen den roten Knopf. Der Chef der Fed, der US-Zentralbank, hat einfach die Zinsen an den Finanzmärkten gesenkt. Mit verheerenden Folgen. Wir schreiben den 29. September 1987. Ein Tag, an dem Geschichte geschrieben werden sollte…

Börsencrash voraus

Die Börsen brachen ohnehin zusammen. Vieles erinnert an den schwarzen Freitag von 1929, als der Dow Jones als Hauptindex in den USA zusammenbrach. Der Dow Jones brach zwar hauptsächlich am „Montag“ ein, dennoch gilt der „schwarze Freitag“ als Auslöser einer weltweiten Krise bis hin zur Depression. Die Geschichte drohte sich im Oktober 1987 zu wiederholen.

Alan Greenspan griff ein. Er senkte den Zins massiv und sorgte damit dafür, dass Banken schnell an Kredite über die Zentralbank kommen konnten. Die Kredite wiederum, zu nun günstigeren Konditionen, erreichen dann typischerweise schnell die Finanzmärkte. Da Banken „Geld aus dem Nichts“ schöpfen, also 1 Dollar ungefähr 10mal weiterverleihen können, haben solche Zinssenkungen in der Regel einen Hebeleffekt auf die Geldmenge. Schnell werden – und wurden – die Märkte mit Geld regelrecht geflutet.

Greenspan drückte auf den „roten Knopf“: Der berühmte „Greenspan-Put“ war geboren. „Puts“ sind im sonst üblichen Sprachgebrauch Wetten auf sinkende Märkte.

Erst im Jahr 2000 dann steuerte Greenspan wieder dagegen und hievte die Zinsen nach oben. Dies wiederum entzieht dem Markt typischerweise Geldmittel – und zeitgleich fielen die Kursen an den Aktienmärkten in sich zusammen. Die sogenannte Dotcom-Blase platzte.

Seither hat die Fed immer wieder deutlich interveniert. Die Zinsen wurden in den verschiedensten Zeiträumen gesenkt: Zum 11.9.2001, dem sogenannten Anschlag in New York oder auch 2007/2008. Damals platzte die Immobilien-Kreditblase in den USA. Die Schulden waren durch die niedrigen Zinsen massiv angestiegen – viel zu viele Privatinvestoren hatten Immobilien bei immer weiter steigenden Preisen gebaut und gekauft.

Die Kredite waren allerdings mittlerweile weit verteilt worden. In kleinen Paketen gingen die Risiken in Anteilsscheine über, die als Zinspapiere verkauft wurden. Weltweit. Solange die Schuldner zahlen würden, erhielten die Gläubiger hohe Zinsen. Würden die Kredite, die teils in schlechtester Rückzahlungsqualität als fast unsichtbarer Teil in diesen Paketen aufgenommen wurden, nicht zurückgezahlt, würden diese „Anleihen“ platzen. Genau dies passierte. Weltweit. Das Vertrauen der Banken untereinander sank, die Geldhäuser leihten sich selbst kein Geld mehr untereinander. Die Wirtschaft drohte schlicht still zu stehen. Aus dem Greenspan-Put wurde ein „Bernanke-Put“. Der Nachfolger von Greenspan senkte die Zinsen erneut. Massiv.

Das Spiel begann erneut. Die Europäische Zentralbank, EZB, machte mit. Bis heute. Und deshalb sind die Aktienkurse sowie auch die Immobilienpreise bei uns so hoch. Eine Geldblase….



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