AUFGEDECKT: Wo das GELD WIRKLICH abwandert – Kreditmärkte im CRASH-Modus – Vorsicht

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Die Aktienmärkte sind im Crash-Modus. Das haben wir an verschiedenen Stellen beschrieben bzw. als mögliche Variante der kommenden Wochen angenommen. Doch weit gefährlicher ist ein Vorgang, den nun „www.finanzmarktwelt.de“ aufdeckte. Die Märkte für Anleihen könnten das „Blutbad“ in New York noch verstärken. Es gab massive Abflüsse. Das heißt, dem Kreditmarkt wird derzeit viel Geld entzogen – zumindest teilweise.

Wichtig: Anleihen viel bedeutender für die Wirtschaft

Anleihen sind Kredite. Dort, wo Anleihen gehandelt werden, geht es damit an sich um die dort am Markt befindlichen Kredite, die Kreditwürdigkeit, das Vertrauen und schließlich auch um ein Stimmungsbild für den gesamten Kreditmarkt. Also auch für Unternehmen, die mit großen Banken verhandeln und um Staaten, die sich verschulden (müssen).

Wenn Kreditmärkte nicht funktionieren, bricht unmittelbar die Wirtschaft zusammen. Wir leben auf und vor allem vom Pump. Das ist nicht so schlimm, wie es sich auf den ersten Blick vielleicht anhören mag – Kredite ermöglichen erst Investitionen zu Lasten später daraus gewonnener Gewinne. Wenn die Mittel für die Kredite erwirtschaftet worden sind und dann erst verliehen werden (in „bessere“ Verwendungen), ist dies optimal. Viele Kredite werden aber aus dem „Nichts“ geschöpft. Einfach, indem die Zentralbanken Geld produzieren gegen die Hinterlegung von Schuldpapieren – oder indem Banken Kunden Geld per Knopfdruck leihen. Neue elektronische Kredite sind definitionsgemäß bereits „Geld“.

Nun sind Anleihen-ETFs, also börsengehandelte Fonds, die Anleihen-Indizes mit realen Anleihen abbilden, stark unter Druck geraten. Es fließt teils so viel Geld ab, wie noch nie, heißt es. Ein ETF, der „iShares Core U.S. Aggregate Bond ETF“, ist offenbar besonders betroffen. Zudem sind auch „Junk Bonds“ – das sind Risiko-Anleihen mit schlechterem Rating – deutlich betroffen. Dort wird ebenfalls Geld abgezogen.

Das wiederum bedeutet: Die Anleihenmärkte nehmen jetzt die kommenden steigenden Zinsen vorweg: Die Kurse bestehender Anleihen sinken, neue Anleihen müssen mehr Zinsen bieten. Und dies kann der Auslöser für einen gigantischen Crash sein. Unternehmen, Haushalte und Staaten sind insgesamt so hoch verschuldet wie noch nie.

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