AUFSTAND in Ungarn: „Anti-Migrations-Regierung“, auch wenn die EU das nicht will

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Die ungarische Regierung versteht sich nach eigener Auskunft inzwischen als „Anti-MIgrations-Regierung“, unabhängig davon, ob die EU dies so wolle oder nicht. Dies lässt der Außenminister des osteuropäischen EU-Mitgliedsstaates nun in einem Interview mit „RT.Deutsch“ wissen. Ungarn steht nicht nur unter Beobachtung, sondern auch unter finanziellem Druck der Europäischen Union. Insofern ist die Selbsteinschätzung besonders brisant.

Ungarn auf Konfrontationskurs

Ungarn hat auf die Drohungen der EU damit offensichtlich in voller Absicht ablehnend reagiert. Die ungarische Regierung möchte ein Zeichen setzen, so Kritiker oder Beobachter, indem sich das Land bzw. die Orban-Regierung nun sogar als „Anti-Migrations-Regierung“ darstellen lässt.

Ungarn war vor kurzem indirekt allerdings bereits eingeräumt worden, sich in dieser Weise zu zeigen. Denn führende Politiker sprachen davon, dass Länder, die keiner Einwanderung zustimmten, dies in Form finanzieller Ausgleichsverfahren dann auffangen müssten.

Die Haltung Ungarns kollidiert zudem nach Meinung von Beobachtern direkt mit den Interessen des US-„Philantropen“ George Soros, der die Einwanderung in die EU fördere, um die Ordnung in Europa letztlich zu zerstören. Soros lässt über eine Nichtregierungsorganisation Projekte finanzieren, die sich gerade für die Belange der Flüchtenden einsetzt und in Ungarn auch eine Kehrtwende herbeiführen möchte.

Ungarn vertritt damit eine Position, die weithin als Zeichen gegen Soros und dessen EU-Einfluss gedeutet wird. Soros etwa möchte derzeit in Großbritannien Einfluss darauf gewinnen, den Brexit wieder rückgängig zu machen. Dies würde etwa durch Neuwahlen möglich sein. Die Kampagne scheint zumindest in der öffentlichen Darstellung stets neue Freunde zu gewinnen. Insofern gilt es zumindest aus Sicht der Ungarn, den Einfluss von Soros zurückzudrängen. So wurde auch eine von ihm betriebene bzw. finanzierte Universität verboten. Die Klagen laufen noch.

Die Redaktion meint: Es wird spannend zu sehen, wer den Schaukampf zwischen Ungarn und der EU bzw. Soros gewinnt. Ungarn gibt offenbar nicht nach.



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