Bandscheibenvorfall: Die drei Alarmsignale

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Bandscheibenvorfälle treten in Deutschland weit häufiger auf, als die Allgemeinheit glaubt. Oft sind Bandscheibenvorfälle nicht mit Schmerzen verbunden und werden deshalb auch nicht rechtzeitig behandelt bzw. können zu schwerwiegenderen Folgen führen. Einer Untersuchung nach, aus der im „Focus“ zitiert wird, würden von Rückenpatienten, bei denen eine MRT durchgeführt wird, ohne Schmerzen zu verspüren, nur 40 % keinen(!) Bandscheibenvorfall haben. Das bedeutet: Viele Menschen haben einen Bandscheibenvorfall, ohne darüber Bescheid zu wissen. Dies kann zu Langzeitschäden führen. Noch gravierender jedoch ist die Unkenntnis über „gefährliche Bandscheibenvorfälle“, bei denen der zugrunde liegende Nerv sogar chronisch geschädigt werden könne, heißt es.

Wichtige Alarmzeichen für einen solchen Vorfall

Die Symptome lassen oft nicht unmittelbar auf einen Bandscheibenvorfall schließen. Dennoch sind gelten sie als hochgefährlich, da rettende Maßnahmen nur in einem Zeitfenster von sechs Stunde möglich wären, heißt es.

Die Symptome:

  • Störungen in der Blasenfunktion
  • Keine Kontrolle mehr über den Stuhlgang
  • Muskeln lassen sich nicht mehr kontrollieren

Liegen diese Symptome vor, muss sich nicht zwangsläufig ein Bandscheibenvorfall ereignet haben. Hier rät es sich jedoch zur Rettung des je betroffenen Nerves, innerhalb von sechs Stunden bei einem Arzt vorstellig zu werden. Gegebenenfalls, so die Empfehlung, würde sogar eine sofortige Operation notwendig sein.

Das heißt konkret: Wer betroffen ist, sollte einen kassenärztlichen Notdienst aufsuchen oder in die nächstgelegene Klinik fahren bzw. sich dorthin fahren lassen. In der Praxis kann es vorkommen, dass die Hilfe vor Ort nicht sofort aktiviert wird – die Notdienste sind offenbar vergleichsweise wenig kooperativ. Dennoch: MRT und CT sollten relativ schnell als Diagnoseverfahren eingesetzt werden. Sofern ein Nerv beeinträchtigt sei, müsste – heißt es – sofort eine Operation erfolgen.

Generell empfehlen Mediziner ohnehin „Bewegung“. „Sitzen“ sei das „neue Rauchen“ – und entsprechend riskant.

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