BANK für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ): Neue Turbulenzen werden kommen

www.shutterstock.com, Per Bengtsson, 242032561

Die BIZ, Bank für Internationalen Zahlungsausgleich und zugleich die Vereinigung der bedeutenden nationalen und internationalen Zentralbanken, warnt vor neuen Schwierigkeiten an den Finanzmärkten. Heftige Kursbewegungen – hier an den Aktienmärkten – seien wahrscheinlich. Früher oder später. Dies hätte Folgen, so diese Redaktion: Die Finanzmärkte binden inzwischen weite Teile des privaten Vermögens. Die Turbulenzen würden eine veritable Krise auslösen, die weit in die Privatsphäre hineinreicht.

Schulden zu hoch, Märkte überbewertet

Die Gründe für diese Prognose und den weiteren erwarteten Verlauf sind bekannt, werden allerdings noch einmal bestätigt: Die Schulden sind weltweit zu hoch. Die Zinsen sind zudem zu niedrig, das heißt, die Finanzierungsbedingungen seien „zu locker“, heißt es.

Schließlich kündigen sich jetzt schon neue Turbulenzen und Gründe dafür an. In den sogenannten Schwellenländern schwelt derzeit der Kampf um die eigenen Währungen. In Indien ist die Währung schwächer geworden, in der Türkei ist die dortige Lira ein Zerfallsprodukt, in Brasilien sinkt die Kaufkraft am internationalen Markt dramatisch.

Grund hierfür sind leicht steigende Zinsen in den USA. Das internationale Kapital, nach einem Wort

von Karl Marx sinngemäß scheu wie ein Reh, zieht sich aus den Schwellenländern zurück in die besser verzinste Region der USA. Damit zieht das Kapital unweigerlich weiteres Kapital nach sich, das ebenfalls einen besseren Standort suchen wird.

Schließlich sind die Handelskonflikte und die schwache Konjunktur in China weitere Brandherde, so die BIZ. Die verfügt über erhebliches Datenmaterial und hat in den vergangenen Jahren gute Arbeit für die volkswirtschaftliche Statistik geleistet, so diese Redaktion. Daher sind die Aussagen ernst zu nehmen.

Die Krise kommt. Die einzige verbliebene Frage: Kommt es zum Crash? Beobachter fürchten, dass es genauso kommen wird. Sie zahlen dann. Denn das Geld ist zu weiten Teilen lange im Bankensystem verankert. Es ist festgesetzt.

Diese und tausende andere News finden Sie ab jetzt auch auf Krisenfrei.de
  • Deutschlands größte alternative Suchmaschine
  • Über 2000 News aus allen TOP Quellen
  • Unabhängig und Übersichtlich
>>> JA, ich möchte alle alternativen News auf einen Blick

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen