Bankster treten neue Terrorismuswelle los – Algerien, Irak, Pakistan

15. August 2011:

Irak: Mindestens 46 Tote bei Anschlagswelle (ORF.at)

Noch vor Tagesanbruch haben Terroristen heute den Irak mit einer Welle blutiger Sprengstoffanschläge überzogen. Nach Angaben von Polizisten und Krankenhausärzten starben landesweit mindestens 46 Menschen. Dutzende von Zivilisten wurden verletzt.

In der 170 Kilometer südlich von Bagdad gelegenen Stadt Al-Kut explodierte am frühen Morgen vor der Al-Batur-Geburtsklinik ein Sprengsatz. Als dann nach der Explosion Helfer und Schaulustige zusammenliefen, detonierte eine zweite Bombe, die in einem Auto versteckt worden war. Ärzte vor Ort sprachen von 34 Toten und 68 Verletzten.

Angriff auf ehemaligen Saddam-Palast

Etwa zur gleichen Zeit drangen in der nördlichen Stadt Tikrit drei Terroristen in den normalerweise streng abgeriegelten Palastkomplex des früheren Präsidenten Saddam Hussein ein. Sie töteten zwei Polizisten und den Chef einer Anti-Terror-Einheit, zehn weitere Polizisten wurden verletzt. Ein Polizeisprecher erklärte, einer der Angreifer habe sich mit einem Sprengstoffgürtel in die Luft gesprengt. Ein zweiter Attentäter, der den Angaben zufolge ebenfalls einen Gürtel mit Sprengstoff trug, wurde von einem Wachtrupp erschossen. Der dritte Terrorist sei entkommen.

In Ramadi, westlich von Bagdad, kamen bei einen Sprengstoffanschlag zwei Polizisten ums Leben. Eine Autobombe in der nördlich von Bagdad gelegenen Ortschaft Chan Bani Saad kostete nach Informationen der Agentur Sumeria News fünf Zivilisten das Leben. Der Nachrichtensender Al-Arabija berichtete von einem weiteren Anschlag in Bagdads Al-Mansur-Viertel.

Algier: Zahlreiche Verletzte bei Anschlag in Algerien (ORF.at)

Extremisten haben bei einem Selbstmordanschlag in Algerien mindestens 33 Menschen verletzt. Der Anschlag ereignete sich nach Informationen der Zeitung „El Watan“ gestern vor einem Polizeikommissariat im Zentrum der Stadt Tizi Ouzou, rund 110 Kilometer östlich der Hauptstadt Algier. Unter den Verletzten befinden sich nach den ersten Erkenntnissen neben elf örtlichen Polizisten auch vier Chinesen.
Seit einiger Zeit häufen sich wieder blutige Anschläge im größten nordafrikanischen Land. Der seit 1999 amtierende Staatschef Abdelaziz Bouteflika gilt durch anhaltende politische und soziale Proteste als stark geschwächt. Algerien ist das Stammland der Terrororganisation Al-Kaida  Maghreb. Sie ging aus der größten algerischen Terrorvereinigung , der Salafistischen Gruppe für Predigt und Kampf (, Pakistan ), hervor.

14.08.2011

Pakistan: Mehrere Anschläge zum Unabhängigkeitstag


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