Bekannter Gold-Autor warnt: Schwere Krise in Europa

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Die Zinsen in der Euro-Zone bleiben weiterhin auf niedrigst möglichem Niveau. Europa, so heißt es in einem Beitrag von Claus Voigt auf geolitico.de nun, stünde vor „einem politischen und ökonomischen Trümmerhaufen“. Ein Wirtschaftsabschwung, die Rezession, würde „die Lage noch verschärfen“. Mario Draghi, als EZB-Chef verantwortlich für die Nullzinsen, würde eine ausgeprägte Mitschuld treffen.

Die Stimmung sinkt

So ist der vielbeachtete „ifo-Geschäftsklimanindex“ im Januar gesunken – im fünften Monat hintereinander. Dies, so zitiert Voigt die Medien, sei „überraschend“ oder „überraschend deutlich“. Die Volkswirte, die vorab den ifo-Geschäftsklimaindex hatten einschätzen sollen, waren von einem niedrigeren Rückgang ausgegangen. Der Geschäftsklimaindex spiegelt die Ergebnisse einer Befragung von „Geschäftsleuten“ wider, in dem diese die künftigen Geschäftsaussichten angeben sollen und gilt als bedeutender Stimmungsindikator für die später tatsächlich einsetzende Entwicklung.

Andererseits gibt es deutliche Kritik am Wert des Index. Denn der Dax, so wiederum Voigt, würde an den Börsen oftmals den Takt für die Entwicklung des Index angeben. Der ifo-Index würde den Vorgaben nur zu oft folgen. Er bestätige damit bei aktuell insgesamt fallenden Kursen die rückläufige Erwartung an das Wirtschaftswachstum.

Dieses Zeichen sollte ernst genommen werden, heißt es deshalb wiederum. In dieser Situation nun hat Mario Draghi die Zinsen in der Euro-Zone nicht erhöht. Die Begründung liest sich wie eine weitere Bestätigung: Die konjunkturellen „Gefahren“, so die Meinung, überwiegen. Damit, so schließt Voigt, würde Europa vor einem politischen wie ökonomischen Trümmerhaufen stehen.

Die EZB hatte mit jahrelang anhaltender Nullzinspolitik die Wirtschaft vermeintlich über günstige Kredite ankurbeln wollen. Die künstlich niedrigeren Zinsen verdecken allerdings in der Regel die wahren Probleme nur. Die Mittel der Zentralbank seien nun erschöpft. Die Versuche der EZB seien ein „Fehlschlag“. Kurz und gut: Europa steht vor einer Rezession, einem Abschwung. Und der kann nach dem künstlich aufgeblähten Geldvolumen durch die niedrigen Zinsen massiv ausfallen.

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