Bekommt nun Griechenland seinen Charlie?

Trotz allem Zeter und Mordio von Banken, IWF, EZB und von den Politschranzen aus Berlin und Brüssel: Die neue griechische Regierung hat unmittelbar nach ihrer Amtseinführung wichtige Maßnahmen in Gang gesetzt, die für die Finanzmafia einen schweren Schlag ins Gesicht bedeuten.

ATHEN/BERLIN (Eigener Bericht) - Mit ultimativen Forderungen reagieren
Berliner Politiker auf die Forderung der griechischen Regierung nach
einem Schuldenschnitt und den Hinauswurf der EU-Troika aus dem Land.
"Tsipras ist gut beraten, seine Angriffe auf Angela Merkel zu
beenden", droht der Präsident des Europaparlaments, Martin Schulz
(SPD): "Auf die Deutschen einzuprügeln" sei "kurzsichtig".
Staatsfinanzierte deutsche Medien beschimpfen den frisch gewählten
Regierungschef Griechenlands als "bockig" und beschweren sich, er
"ätze", "Deutschland sei nur ein Land unter anderen". US-Experten
warnen, die deutschen Austeritätsdiktate hätten in einigen
EU-Krisenstaaten "ein Maß an Leid" zur Folge, "das jenseits der
Duldungsfähigkeit demokratischer Gesellschaften liegt", und raten zu
einem pragmatischerem Umgang mit Griechenland - einem Schuldenschnitt
nach dem Modell der Londoner Schuldenkonferenz 1952/53. Der neue
griechische Finanzminister Giannis Varoufakis hatte schon vor zwei
Jahren gefordert, Deutschland solle von einer "autoritären" zu einer
"hegemonialen Politik" übergehen, welche die EU-Staaten nicht mit
ökonomischer Gewalt niederhalte, sondern sie an den Hegemonialprofiten
partizipieren lasse wie einst Washington die Bundesrepublik mit dem
Marshallplan. Varoufakis schrieb wörtlich, "Europa" brauche kein
"autoritäres", sondern "ein hegemoniales Deutschland".

mehr
http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/59045

Erste Maßnahme der neuen Regierung war der Stopp von zwei großen Privatisierungsvorhaben – beide waren mit den Geld-Hyänen als Teil der Reformauflagen vereinbart worden. So stoppte die Tsipras-Regierung die mit der Europäischen Union und dem Internationalen Währungsfonds (IWF) vereinbarten Privatisierung des Hafens von Piräus und des Energieversorgers PPC.

Dann hatte sich der neue griechische Regierungschef Alexis Tsipras von einer gemeinsamen Erklärung der Staats- und Regierungschefs der EU zur Möglichkeit neuer Sanktionen gegen Russland distanziert.

Nun bestätigte der  russische Finanzminister Anton Siluanow in einem Interview gegenüber  CNBC, dass Russland eine Finanzhilfe für Griechenland in Erwägung ziehen würde, wenn die griechische Regierung um eine solche bitten würde.

Was geht hier vor? Wendet sich Athen von Europa ab?

Zuerst einmal fällt auf, dass CNN und andere Medien der Finanzmafia Griechenland in jüngster Zeit als Terror-Drehkreuz Europas beschreiben. Dort gäbe es über 200 Dschihadisten mit Verbindungen zum Islamischen Staat (ISIS) und zur al-Nusra-Front.

Die Frage ist hier gar nicht, ob es in Griechenland Terrorzellen gibt oder nicht. Gladio ist überall, so dass man zu jeder Zeit an jedem Ort zuschlagen kann. Die Frage ist vielmehr, warum die von der Globalen Organisierten Kriminalität (GOC) – wie sie Gordon Duff zutreffend einmal nannte –  kontrollierten Medien ausgerechnet zur Zeit der Wahlen in Griechenland solche Artikel veröffentlichen? Und was die al-Nusra-Front, den Islamischen Staat oder die Mordbataillone der ukrainischen Oligarchen angeht, sind sie nicht alle Blackwater/XE-Services/academi? Wer sie finanziert, schreien mittlerweile die Spatzen von den Dächern.

Wir erinnern uns: Als der französische Präsident Hollande in einem Anfall von Vernunft den Abbau der Sanktionen gegenüber Russland forderte, ereignete sich kurz darauf der ominöse Anschlag auf das Schmierenblatt “Charlie Hebdo“. Dieser Anschlag war eine Warnung an Hollande, nicht von der “Linie” abzuweichen, welche von der anglo-amerikanischen Achse festgelegt wird: Radikaler Sparkurs, Privatisierung der öffentlichen Vermögenswerte, Weiterführung der Sanktionen gegen Russland, keine Verlassen der EU oder der NATO. Und gleichermaßen sind die “Terrorwarnungen” für Griechenland zu verstehen.

Die Russen sind wohl bestens darüber informiert, dass die Griechen auf ungeheuren Gas- und Ölvorkommen sitzen und ihre finanzielle Hilfe gut abgesichert ist, solange die Finanzmafia sich nicht die Rechte über diese Vorkommnisse gesichert hat. Der Stopp bei der Privatisierung des Hafens von Piräus könnte sehr wohl nur der Wink mit dem Zaunpfahl für die Insider sein, dass es mit der Übernahme der Öl- und Gasfelder auch nichts wird. Griechenland wurde gezielt destabilisiert und in die Pleite getrieben, um leichte Beute machen zu können. So verweist Dirk Müller (Mr. Dax) in seinem Buch “Showdown” auf Untersuchungen der griechischen Staatsanwaltschaft, die 2012 in einer Anklage wegen „Hochverrat, versuchtem Staatsstreich und Mordversuch“ mündeten. Ein „westlicher Geheimdienst“ habe 2008/2009 den Sturz des damaligen Präsidenten Karamanlis vorbereitet, da dieser enge Verhandlungen mit Russland über die Ausbeutung der griechischen Erdgasvorkommen führte……..

Den Bankstern sind die Vorkommen an Öl- und Gas im östlichen Mittelmeerraum seit langem bekannt. Der Eintritt Griechenlands in die EU und die Eurozone wird von ihnen und ihren Helfern in der Politik eingefädelt, ebenso der anschließende Ruin des Landes. Der militärisch-Industrielle Komplex der Globalisten bekommt dadurch einen strategischen Stützpunkt in Griechenland und das Energiekartell kann sich an die Ausbeutung der griechischen Rohstoffe machen. So jedenfalls war es gedacht. Nun macht Russland der Finanzmafia wieder einen Strich durch die Rechnung.

Was wird die EU-NATO tun? Vielleicht wieder einen Obristen-Putsch inszenieren, wie im Jahre 1967?……

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