Bevölkerung alarmiert: Umfrage zeigt, dass mehr als die Hälfte Angst vor dem Schicksal im Alter (Rente) hat – die große Rentenlüge in Deutschland….

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Nach einer Umfrage im Auftrag der Tagesthemen der ARD vom Meinungsforschungsinstitut Infratest dimap sind mehr als die Hälfte der Menschen in Deutschland in Angst: Vor der Rente. Sie meinen, sich nicht hinreichend abgesichert zu haben. 53 % aller Teilnehmer meinen, die Rente würde nicht reichen.

Abgesichert: Nur 46 % sind guten Mutes

18 %-Punkte Zuwachs immerhin kann das Lager für sich verbuchen, dass a) Erwerbstätige beinhaltet und b) an eine sichere Rente glaubt. Aber: 40 % aller Befragten sind der Meinung, sie könnten niemandem, also keiner Partei, bei der sicheren Rente glauben.

23 % trauen immerhin der Union zu, diese Absicherung zu schaffen. 22 % halten die SPD für eine geeignete Partei in dieser Frage. Nur: Die SPD verlor gleich 10 Prozentpunkte im Vergleich zur vorhergehenden Umfrage in diesem Segment. Die Umfrage hat im September 2018 stattgefunden.

Gegenüber diesen September-Zahlen hat die Union einen Punkt verloren, die Linken bei einem Gesamtergebnis von 5 % gleich 3 Prozentpunkte und die FDP immerhin konnte ihren Anteil auf 4 % steigern. Unverändert und faktisch ohne Relevanz sind die AfD und die Grünen.

Was sicher viele Umfrageteilnehmer vergessen haben: Sie müssen künftig auch noch Steuern auf die Rente zahlen…, wie wir hier geschrieben hatten.

„Dieser Tage erhielten zahlreiche Menschen Rentenbescheide. Eine Mitteilung darüber, wieviel Sie in Zukunft bekommen. Selbst dann, wenn Sie jetzt noch nicht in Rente gehen. Ganz lapidar heißt es, dass die Rente noch um Beiträge zu den Sozialversicherungen reduziert wird. Zur Pflegekasse und für die Krankenkassen. Und um Steuern. Was Sie also sehen, sind Bruttobescheide. Die SPD hat daran mitgewirkt, die Renten um Steuern zu reduzieren, von denen heute noch kaum jemand etwas ahnt. Darüber hatten wir bereits berichtet.

Die Rentenlüge….beginnt schon im kommenden Jahr

Laut “Bundesregierung müssen in 2019 voraussichtlich 48.000 Rentner erstmals Steuern zahlen. In 2019 werden dann insgesamt knapp 5 Millionen Rentner Steuern zahlen. Das sind fast doppelt so viele, wie noch im Jahr 2005. Dass Rentner von dem bisschen, was ihnen an Rente übrigbleibt, überhaupt Steuern zahlen müssen, ist gelinde gesagt eine Unverschämtheit”, so die Meinung von Kritikern.

“Zeitlebens zahlen Bürger Steuern auf ihr Einkommen. Aus dem versteuerten Einkommen zahlen sie Beiträge in die staatliche Rentenkasse. Und die Renten werden im Alter noch einmal versteuert. Die Bürger werden also doppelt zur Kasse gebeten. Im Klartext, sie werden zweimal abgezockt. Auf die vielen Rentner, die durch die „dicke“ Rentenerhöhung von durchschnittlich 3,5 Prozent steuerpflichtig werden, wird keine Rücksicht genommen.

Der Grund dafür, dass 48.000 Rentner ab 2019 in die Steuerpflicht fallen, ist die Rentenerhöhung ab 2019, die 3,2 Prozent in Westdeutschland und 3,9 Prozent in Ostdeutschland beträgt. Von dieser Rentenerhöhung dürften die 48.000 nichts haben, denn sie müssen ja dann ihre Rente, die dann gerademal knapp das steuerfreie Existenzminimum überschreitet, versteuern. Man bedenke, dass das Existenzminimum in Deutschland 2018 bei 750 Euro monatlich lag! Der Finanzminister dürfte sich dennoch über die „neugewonnenen“ Steuerzahler freuen, denn das Finanzministerium rechnet mit Steuermehreinnahmen von 410 Millionen Euro.

Rentner, die 2005 oder vorher in Rente gegangen sind, sind 50 Prozent der Altersbezüge steuerpflichtig. Bei Neurentnern des Jahres 2019 werden 78 Prozent der Rente steuerpflichtig. Der Anteil der steuerfreien Rente wird für den Einzelnen immer niedriger. Im Prinzip müssten Rentner aber ganz steuerfrei sein. Doch damit nicht genug. Auch die Steuererklärung bleibt den Rentnern damit nicht erspart. Die knapp 5 Millionen steuerpflichtigen Rentner müssen eine Steuererklärung machen. Und es werden jedes Jahr mehr. Denn mit jedem neuen Rentnerjahrgang steigt der steuerpflichtige Anteil der Renten.

Wer waren die Urheber der Renten-Besteuerung? Die Antwort ist nicht schwer zu erraten: die SPD! Es war die sogenannte „Rürup-Kommission“, die nach dem skandalösen Urteil des Bundesverfassungsgerichts die Besteuerung der Renten unter Gerhard Schröder anordnete und die Renten dann ganz „clever“ in Einkünfte umdeklarierte. Wer also ein Leben lang Steuern und Rentenbeiträge gezahlt hat, dem gehört im Alter immer noch nichts. Niemand kann sich darauf verlassen, im Alter angemessene Renten zu erhalten. Und diese werden dann auch noch versteuert, sobald sie knapp über dem Existenzminimum von 750 Euro liegen!

Während die Diäten von über 700 Bundestagsabgeordneten jedes Jahr im Januar steigen, wir die Besteuerung der Renten parallel dazu ebenfalls sukzessive erhöht. Vermutlich werden die Rentenbezüge dann bald zu 100 Prozent versteuert. Schließlich sind die armen Politiker auf ihre Diätenerhöhungen angewiesen, während viele tausend Rentner in Merkel-Deutschland Flaschen sammeln oder ihr Essen bei Tafeln holen müssen, um zu überleben.‘“

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