„Bild“ greift „Grün“ an: Partei für „Reiche“

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Die „Grünen haben sich inzwischen den Ruf einer Wohlstandspartei erworben. Die „Bild“-Zeitung veröffentlichte jetzt sogar einen Artikel mit der Frage „Wie reich muss ich sein, um Grün zu wählen?“ Der Hintergrund: Der Strom wird teuer, die Mobilität mit dem Auto wird sehr viel teurer, das „Essen“ wird teurer, soweit sich Vorschläge wie der „Veggie“-Day durchsetzten und das „Fliegen“ wird teurer.

Nichts mehr erlauben

Die Partei hat vor allem durch ihren Fraktionschef Anton Hofreiter im Bundestag mehrfach Verbote angekündigt. So sind etwa seiner Vorstellung nach ab 2030 keine Benziner oder Diesel-Fahrzeuge mehr zu genehmigen. Die E-Mobilität hat Vorrang.

E-Autos sind indes ausgesprochen teuer. Das günstigste Modell kostet laut „Bild“ 29.000 Euro. Auch „Wasserstoff“-Fahrzeuge sind teurer. Hier nennt das Blatt einen Preis von 69.000 bzw. 799 Euro per Leasing – monatlich. Die Bewegung würde in etwa gut 12 Euro pro 100 Kilometer kosten. Soviel wie bei einem Benziner, der 10 Litern verbraucht.

Zudem würden „Bio“-Lebensmittel viel Geld kosten. 10 Bio-Eier kosteten diesem Vergleich nach 2,65 Euro, während die Bodenhaltung für 99 Cent zu haben ist. Insgesamt kommt die Redaktion auf einen Mehrkosten-Aufschlag von zwischen 24 % und 168 %.

Auch der „Grünstrom“ sei erheblich teurer. Für Berlin wird musterhaft ein Tarif von 974,02 Euro pro Jahr genannt, 3 % mehr als der sonstige Strom. Beim Gas beträgt der Aufschlag 4 % – ist das wenig oder viel? Die „Bild“ rechnet es nicht vor. Indes: Würden alle Waren politisch bedingt um 3 % bis 4 % teurer sein, wäre die Inflationsrate nicht mehr zu halten.

Auch das „Fliegen“ soll teurer werden. Per „Zertifikat“ etwa könnte die Anzahl der Flüge pro Person auf drei „internationale“ Flüge begrenzt werden. Mit erheblichen Mehrkosten von 30 % bis 50 %.

Dazu passt dann dummerweise, dass kürzlich erst bekannt wurde, wie Claudia Roth die Sache handhabt: Mehr als 40.000 Kilometer Flugreise für die Bundestagsvizepräsidentin. Zur Klimaforschung auf den Fidschi-Inseln.

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