Blutlinien: Die reichsten Familien sind die gleichen wie vor 600 Jahren

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Lorenzo il Magnifico mit den zu seiner Zeit berühmtesten Künstlern von Florenz, Verrocchio, Bertoldo di Giovanni, Lucca Fancelli, Michelozzo di Bartolomeo, Leon Battista Alberti und Michelangelo. Fresko von Ottavio Vannini

Bild oben: Lorenzo il Magnifico mit den zu seiner Zeit berühmtesten Künstlern von Florenz, Verrocchio, Bertoldo di Giovanni, Lucca Fancelli, Michelozzo di Bartolomeo, Leon Battista Alberti und Michelangelo. Fresko von Ottavio Vannini

Den Rothschilds und anderen leitenden khasarischen Mafiosi-Familien wie den Borgia, den Medici, den del Banco (Warburg) den Rockefellers (einschließlich der Clintons) den Bushs (Pecce) wurde bis 10. Juli eine Frist gesetzt, ein Friedensabkommen mit den Menschen des Planeten abzuschließen. Link

Bisher sind Ökonomen davon ausgegangen, dass die wirtschaftlichen Vor- oder Nachteile, die sich aus der Abstammung ergeben, nach spätestens drei Generationen hinfällig sind, doch diese Ansicht wird nun durch Wissenschaftler widerlegt, die bei einer Untersuchung herausgefunden haben, dass die reichsten Familien auch heute noch die gleichen sind wie vor Jahrhunderten.

So hat eine aktuelle wissenschaftliche Untersuchung der italienischen Notenbank herausgefunden, dass die reichsten Bürger von Florenz aus denselben Sippen stammen, die die Stadt schon im Mittelalter ökonomisch dominiert haben. Außerdem erklären die Wissenschaftler: „Florenz scheint kein Einzelfall zu sein, wir glauben, dass die Ergebnisse auch auf andere westliche Industriestaaten übertragen werden können.“

In Florenz wurde bereits im 15. Jahrhundert detailliert verzeichnet, wer wieviel Steuern bezahlte, so dass dies nach einer kürzlichen Digitalisierung dieser Daten durch einen Vergleich der Jahre 1427 und 2011 belegt werden konnte.

So taucht z.B. damals wie heute unter den Spitzenverdienern der Stadt der Name Bernardi auf, während im Gegensatz dazu die Familie Grasso nach wie vor im unteren Bereich rangiert. Gleichzeitig stellten die Leiter der Untersuchung fest, dass die reichen Familien dafür sorgen, dass die Angehörigen aus ihrer Sippe nicht bis ganz nach unten fallen.

Papst Alexander VI aus dem Hause Borgia
Papst Alexander VI aus dem Hause Borgia

Was dies in der Konsequenz bedeutet, formulieren die beiden Forscher Barone und Mocetti folgendermaßen: „Gesellschaften, in denen der sozioökonomische Status in starkem Maße über Generationen weitergegeben wird, werden nicht nur als ‚unfair‘ wahrgenommen“, sondern „sie können zudem weniger effizient sein, denn Talente und Fähigkeiten derer aus benachteiligten Schichten werden verschwendet.“

Es geht hierbei also nicht nur um eine Verteilungsgerechtigkeit des Wohlstands, sondern um eine Ressourcenverschwendung, die sich letztendlich für alle nachteilig auswirkt und daher Konfliktpotential für die ganze Gesellschaft in sich birgt.

Und dies – wie bereits erwähnt – nicht nur in Italien: Bereits 2013 kamen Gregory Clark und Neil Cummins zu einem ähnlichen Ergebnis, als sie die Namen der Studenten an den Universitäten von Oxford und Cambridge zwischen 1170 und 2012 verglichen. So stellten sie fest, dass die Studenten über mehr als 800 Jahre überwiegend aus den gleichen Familien stammten, was sie zu der Schlussfolgerung veranlasste: „Der soziale Status wird sogar stärker vererbt als die Körpergröße“.

Auch für Deutschland ergibt sich ein ähnliches Bild, indem die durch den Zweiten Weltkrieg anscheinend zerstörten Hierarchien danach wieder hergestellt wurden. So untersuchte der Wirtschaftswissenschaftler Hervé Joly schon vor 15 Jahren die Führungsebenen der deutschen Aktiengesellschaften, wobei er feststellte, dass nach 1945 nur ein Viertel der ehemaligen Nationalsozialisten keine Führungsposition mehr einnehmen konnten, weil sie dafür schlicht zu alt waren (Geschäft mit Hitler: 11 deutsche Unternehmen und ihre dunkle Nazi-Vergangenheit).

Die wichtigsten Führungskräfte „der Fünfzigerjahre waren bereits vor 1945 in einer leitenden Funktion, bemerkenswert viele sogar schon als Vorstandsmitglieder“, so dass nicht einmal Umbrüche von solchem Ausmaß wie nach den beiden Weltkriegen etwas an der Kontinuität der wirtschaftlichen Eliten ändern können.

Quelle: http://www.welt.de/finanzen/article156001603/Warum-die-Reichen-immer-reich-bleiben-werden.html

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3 Kommentare

  1. Welchen Einfluß das Volk hat, merken wir doch heute wieder. Eine Meinungsäußerung gegen die offiziell verordneten Ansichten wird doch von den Lügenmedien gleich abgeblockt.In den früheren Zeiten war das sicher noch schlimmer. Das Volk wurde doch immer desinformiert. Dabei von einer Schuld des Volkes zu schreiben, ist schon eine Frechheit. Zur Erinnerung, es gibt da das Versailler Diktat zur Ausplünderung Deutschlands und die sogenannte Appeasmentpolitik. Meiner Meinung nach alles zur Förderung Hitlers extra so eingefädelt …
    Seit dem geht aber die Ausplünderung Deutschlands in großem Maßstab weiter! Nun noch noch “Kampf gegen rechts”!
    Man provoziert eine Sache und dann haut man aber kräftig d’rauf! Aber das Volk ist dann an allem schuld …
    Nun ist es die erzwungene Zuwanderung. Hier hetzen die Initiatoren nun auch noch dagegen.
    Ziel? Bürgerkrieg! Erst einfädeln, dann bekämpfen! Das pöse Volk …

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