Bogdanow fordert Untersuchung statt Medienpropaganda zu Chemiewaffeneinsatz

YPG und syrische Armee bremsen Ankara und protürkische Rebellen aus
Michail Bogdanow

Der russische Vizeaußenminister  Michail Bogdanow, der sich zu Gesprächen mit der libanesischenRegierung  in Beirut aufhält, betonte, dass sein Land gegen die Pläne des Westens für eine Militärintervention  in Syrien ist.

Der Westen, allen voran die USA, wirft der syrischen Armee vor, chemische Waffen gegen bewaffnete Rebellen eingesetzt zu haben. Und das sehen die USA als “rote Linie” an.  Am Samstag forderte Bogdanow im Gespräch mit Al-Mayadin ernsthafte, genaue und öffentliche Untersuchungen bezüglich des Einsatzes von chemischen Waffen in Syrien. Er sagte, sollte es Beweise dafür geben, muss man diese schnellstens veröffentlichen und nicht verheimlichen. Er betonte: Diese Behauptungen müssen im Rahmen internationaler Gepflogenheiten und sehr schnell untersucht werden, man darf sie nicht als Mittel für andere Zwecke missbrauchen.

Vor zwei Tagen hatte Bogdanow zum Nachrichtensender Al-Menar gesagt: Wir müssen die Wahrheit sagen; wenn jemand irgendwelche Beweise hat, soll er sie vorlegen. Wir können uns nicht auf Medienberichte, die ohne Beweise und Rückhalt sind, stützen.

Währenddessen haben syrische Militärs haben am Samstag die Vernichtung eines Stützpunktes der Extremisten in der Provinz Holms im Westen des Landes bekannt gegeben.

Der Nachrichtenagentur Sana zufolge wurden während der Kämpfe auch ein ranghoher Feldkommandeur getötet sowie dutzende Extremisten außer Gefecht gesetzt. Am Samstag sei es der Armee auch gelungen, eine Offensive der Extremisten auf die historische Festung von Holms zu verhindern.

Am Samstag hatte Syriens Informationsminister Omran Al-Zoubi in Moskau mitgeteilt, dass der Anteil der ausländischen Söldner, die auf der Seite der Extremisten gegen die Regierung in Syrien kämpfen, bei rund 80 Prozent liegt. “Statistischen Angaben zufolge kämpfen im Land Bürger von 29 Staaten, darunter etwa 5000 Söldner aus Jemen sowie aus Libyen, Tunesien, Saudi-Arabien, der Türkei, dem Libanon, Großbritannien, Frankreich und sogar aus Australien. Dass die Extremisten immer aktiver mit Waffen versorgt werden, steht der Beilegung des Konflikts im Wege”, sagte Al-Zoubi.

Quellen:

http://german.irib.ir/nachrichten/politik/item/220339-moskau-warnt-vor-jeglichen-angriff-gegen-syrien

http://de.rian.ru/security_and_military/20130427/266023384.html

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