Briten bereiten Evakuierungspläne für eventuellen Eurokollaps vor

Der Euro brennt - Quelle: politaia.org

Aus Furcht vor einem Euro-Kollaps werden in Großbritannien Notfallpläne für die Evakuierung britischer Staatsbürger ausgearbeitet, welche in Portugal und Spanien leben. Die drastischen Projektierungen sind in Ausarbeitung, seit die ehemalige Ministerin für Sicherheit und Terrorismusabwehr, Baroness Neville-Jones, Auswanderer davor warnte, dass sie bei einem Zusammenbruch der Gemeinschaftswährung veramt und mittellos dastehen könnten. Da die Dame bis zum Hals im Britischen Empire-Sumpf steckt, sollte man ihre Warnungen ernst nehmen.Briten, die ihre Ersparnisse in ihren Auswanderungsländern angelegt hätten, könnten unter Umständen ihr Geld nicht mehr herausziehen und sogar ihre Häuser verlieren, wenn die Banken ihre Kredite fällig stellten, warnen besorgte Minister.

Das Britische Auswärtige Amt bereitet sich darauf vor, diese Leute aus Spanien und Portugal zurückzuholen, falls die beiden Staaten aus dem Euro gedrängt werden und es dort zu einem Bankenkollpas kommt.

Eine Million Briten leben in Spanien und 50.00 im benachbarten Portugal – eine weitere Million leben in anderen Staaten der Eurozone.

Baroness Neville-Jones, die erst im Mai 2011 von ihrem Ministeramt zurücktrat, bezeichnete die Situation als “sehr, sehr ernst”. Das Mitglied des Oberhauses – das einst den Vorsitz des Joint Intelligence Committee für den MI6, den MI5 und andere Geheimdienste führte, erklärte: “Spanien ist ganz klar eine kritische Zone. Wenn das passiert, …..dann schließen die Banken ihre Tore. Die Menschen, sehr viele Menschen – auch unsere eigenen Bürger – können an kein Geld mehr heran, um zu überleben. Daraus erwächst ein Armutsproblem.”

In Bezug auf die Notfallpläne meinte sie: “Ich halte das für richig. Ich denke, es ist wirklich eine Notfall, für den man planen muss — es ist sehr besorgniserregend.”

Die Behörden machen sich auf eine Albtraumszenario gefasst, in dem Tausende ohne einen Penny in der Tasche an den Flughäfen ankommen und keine Mittel für die Heimreise haben. Flugzeuge, Schiffe und Busse könnten gesendet werden, wobei einige Auswanderer über Gibraltar herausgebracht werden könnten. Das Auswärtige Amt könnte kleine Darlehen vergeben und gleichzeitig die Banken unter Druck setzten, damit Briten an ihr Geld kommen.

Der Spitzenpolitiker der Tories und Bürgermeister von London, Boris Johnson,  ist der erste wichtige Politiker in Großbritannien, der den Zusammenbruch der Eurozone prognostizierte. “Der Ouzo wird viel billiger werden”, erzählte er in der Andrew Marr Show am 18.12.2011.

Boris Johnson und der Ouzo

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