Bundespräsident: König der Phrasen…

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Was ist eigentlich mit Frank-Walter Steinmeier los, fragen viele Beobachter dieser Tage. Die Welt um uns herum brennt. Wir wollen in Syrien vertreten sein, wir sehen dem nahenden Brexit ins Auge und die Wirtschaft schwächelt. Steinmeier, der Bundespräsident, ist nicht mehr mit erhobenem Zeigefinger zu sehen. Seine Aufgaben sind auf reine Repräsentation beschränkt, oft aber hatte der Präsident bereits seine warnenden Worte erhoben und die Gesellschaft erzogen. Vermeintlich jedenfalls – denn die Schweizer Zeitung „NZZ“ hat Steinmeiers Aussagen einmal geprüft und bewertet. Es sieht nicht gut aus….

Steinmeier: Wer versteht ihn…

Wir haben dazu bereits festgestellt, dass der Präsident, so auch das Schweizer Blatt, „bis dato in seinem ganzen Leben noch kaum einen Satz formuliert haben würde“, an den „man sich erinnern könnte“.

Sein soziales Umfeld sieht ihn sogar als „klug, sogar humorvoll“. Nur seien seine Reden so, als „würde er „seiner Muttersprache den Krieg erklären.“ Floskeln sowie Phrasen schüttelte er quasi nur so aus sich heraus. Seine Botschaften seien zudem „überraschungsfrei“ – und zwar auf eine Weise, die selbst wiederum Komik in sich trage.

Das Amt, so die „NZZ“ in Anlehnung an das Bundesverfassungsgericht, solle eine „geistig-moralische Wirkung“ entfalten. Das wiederum lässt sich ohne Zweifel auch vielen seiner Amtsvorgängern zumindest nicht unumstritten zuschreiben. Einige der Präsidenten haben inzwischen sogar freiwillig-unfreiwillig ihren Hut nehmen müssen und dabei keinerlei Wirkung entfaltet. Das Wirken anderer Präsidenten erschöpft sich darin, dass ggf. eine Geste oder ein Zitat aus der Amtszeit den Weg in die öffentlichen Erinnerungsspeicher gefunden hat.

Steinmeier jedoch dürfte es demnach schon schwer fallen, sich auch nur mit einem Zitat in die kollektiven Gedächtnisspuren einzuschreiben. Der Präsident sei zudem ein „Fähnchen im Wind der Mehrheitsmeinung“. Die Dinge, die in den öffentlichen Diskursen genannt würden, wiederholte er. Nur dies mit „weniger Sprachgefühl“. Wir dürfen auf die Fortsetzung seiner Amtsperiode gespannt sein. Schließlich hat er auch die GroKo erneut an die Regierung gebracht, als Angela Merkel zu Stürzen schien. Verfolgen Sie seinen und Merkels Weg hier.

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