„Cafe Zuflucht“ schließt wegen SCHLEUSER-Zuflucht – Wegen Verdacht Fördergelder gestrichen

„Cafe Zuflucht“ schließt wegen SCHLEUSER-Zuflucht – Wegen Verdacht Fördergelder gestrichen

Nach einer Meldung des WDR hat das in Nordrhein-Westfalen bekannte „Cafe Zuflucht“ jetzt die Insolvenz beantragen bzw. anmelden müssen. Demnach musst das Cafe schließen, weil die Fördergelder des Landes Nordrhein-Westfalen wie auch der Stadt Aachen selbst nicht mehr fließen. Die staatlichen Stellen haben die Gelder gestrichen, weil es gegen ein Mitglied des Teams vom „Cafe Zuflucht“ den Verdacht gibt, er sei als Schleuser aktiv oder aktiv gewesen. Allerdings weist der WDR darauf hin, dass diese Vorwürfe noch nicht „bewiesen“ seien. Unklar bleibt bei der Darstellung, was „bewiesen“ in diesem Zusammenhang meint – bislang sind wohl lediglich Durchsuchungen (auch in den privaten Wohnungen von zwei Verdächtigen) durchgeführt worden.

Bedeutendste Beratungsstelle in Nordrhein-Westfalen?

Bei dem Cafe, das selbst als Träger nicht in Verdacht steht, handele es sich nach dessen Angaben um die größte Beratungsstelle im Bundesland. Immerhin 3.000 Asylsuchende bzw. Flüchtende sind im Jahr 2017 beraten worden. Eine Möglichkeit, der Abschiebung zu entgehen, sind dann oft die Abschiebungsbescheide, heißt es. Diese sind nach Angaben des Hauses in vielen Fällen juristisch zumindest „anfechtbar“. Aus diesem Grund ist die nun wahrscheinliche Schließung für die dort Beratenen keine gute Nachricht: Der Trägerverein rechnet damit, dass die Zahl der Abschiebungen nun deutlich ansteigen wird.

Dem Verein werden wegen des Tatverdachts immerhin etwa 330.000 Euro nicht ausgezahlt, heißt es. Dies seien an die 90 % aller Fördergelder insgesamt, bei denen es sich also um etwas mehr als 350.000 Euro handeln dürfte. Auch diese Zahl ist interessant, so Beobachter: Wenn 3.000 Flüchtlinge betreut worden sind und dafür Fördergelder in Höhe von mehr als 360.000 Euro geflossen sind, kostet jeder „Fall“ alleine durch die Betreuung nach einer juristisch fehlerhaften Abschiebung mehr als 10.000 Euro. Teure Rechtsfehler, die sich der Staat leistet.

Immerhin kommt jetzt auch diese Zahl ans Tageslicht, heißt es von Seiten der Kritiker.

 



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