China kauft Immobilien auf – Staatsfonds mit mehr als 16.000 Wohnungen

www.shutterstock.com, BestPhotoPlus, 746167750

Der Wohnungsmarkt in Deutschland lädt offenbar zum Spekulieren ein. Jetzt greift auch verstärkt China-Geld nach den Immobilien in diesem Land. Es scheint lukrativ und gleichzeitig attraktiv, so klingt es einem Beitrag des „Deutschlandfunks“ nach. Chinesen scheinen sich gerne eine Wohnung im Ausland zu kaufen – und ein Makler in Frankfurt sorgt dafür, dass die Geschäfte zustande kommen. Der Makler hat sich offenbar mit dem chinesischen Staatsfonds „Investment Corporation“ zusammengeschlossen. Der verfügt über mehr als 16.000 Mietwohnungen in Deutschland.

Berlin, Berlin: China ist stark

In Berlin scheinen die Interessen besonders mächtig zu sein, so jedenfalls der Bericht. „Die Chinesen“ haben demnach die großen Immobilienkonzerne wie Vonovia, die Deutsche Wohnen oder „LEG Immobilien“ hinter sich gelassen. Die Marktanteile scheinen zumindest sehr heiß umkämpft.

Auch Investoren aus Südkorea, aus Großbritannien sowie aus den USA drängen auf den Immobilienmarkt in Deutschland, heißt es. Vor allem die „Besserverdienenden“ sind Zielobjekt verschiedener Investoren, gerade in den Metropolen. Die Preise in Deutschland scheinen demnach noch nicht hoch genug. Immobilien in Deutschland gelten unverändert als „Schnäppchen“.

Deshalb folgende Überlegung: „Schnäppchen“ sind die Preise niemals an sich, sondern nur dann, wenn eine größere Nachfrage zu höheren Angeboten vermutet wird. Das passiert, solange Geld nachfließt. Hier ist die Ursache allen Übels: Es ist bereits zu viel Geld in den Markt geflossen. Geld, das eigens von der Euro-Zone geschaffen wurde. Aus dem Nichts. Als Kredit, der günstigst verzinst war. Dieses neue Geld hat die Immobilienpreise seit Jahren nach oben getrieben.

Verantwortlich ist die EZB, die Europäische Zentralbank, ist die EU mit ihrer Schuldenpolitik und in Deutschland auch die Merkel-Regierung in den verschiedensten Ausprägungen (schwarz-gelb, GroKo). Die Geldmaschine wurde immer weiter bedient, um die Zinsen niedrig zu halten. So hat der Staat auch seine „schwarze Null“ im Haushalt hergestellt, er muss kaum noch Zinsen für die Schulden bezahlen.

Dafür bezahlen Mieter. Und zwar so viel, dass inzwischen Kapital aus Südkorea, Großbritannien, den USA und China anschwemmt. Danke.

Diese und tausende andere News finden Sie ab jetzt auch auf Krisenfrei.de
  • Deutschlands größte alternative Suchmaschine
  • Über 2000 News aus allen TOP Quellen
  • Unabhängig und Übersichtlich
>>> JA, ich möchte alle alternativen News auf einen Blick

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen