China zeigt mit dem Finger auf die EU: Auf dem Weg in den Ruin…

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Interessant ist es oft zu wissen, was andere über einen denken. Dies dürfte auch für Europa gelten, das nach einem Bericht der NZZ in der Schweiz („Chinesen sehen Europa auf dem Weg in den Ruin“) ausgesprochen wenig von der Zukunft des Alten Kontinents hält. Das jedenfalls geht aus der Stimmungslage in den sozialen Medien hervor.

Sina Weibo: Das Netzwerk verrät die Stimmung

Dabei stützt sich die Auswertung auf das soziale Netzwerk Sina Weibo. Dies gilt als größtes Netzwerk in China und stellt demnach eine Art von chinesischem Twitter dar. Es habe indes sogar gut 100 Millionen mehr Nutzer als das US-Pendant und stelle eine wesentlich leistungsfähigere App zur Verfügung. Aus der geht hervor, was die Nutzer „bewegt“, heißt es. Dem Bericht nach werden kritische Kommentare nicht gelöscht. Ob dies nun die Autorität des Staates betrifft oder etwa die Berichte, die von den Staatsmedien verbreitet werden.

Dennoch: Was besprochen würde, so die Berichterstatterin, habe tatsächlich die „Zensur“ schon durchlaufen. Und: Die staatlichen Stellen machen mit und posten ihre Nachrichten gleichfalls. Sie „wissen“ zudem, wer liest.

Brisant dürfte für uns allerdings sein, wie die Chinesen in diesem öffentlichen Raum Europa wahrnehmen. Die Antwort: Ein „Chaos“. Die Flüchtlingskrise, die Terroranschläge, die Proteste und die Polarisierung (hier zwischen dem Westen Europas und dem Süden bzw. dem Osten, die Red.) würden anzeigen, dass sich Europa auf dem Weg in den Ruin befände. Man sei froh, in China zu leben, das offenbar als deutlich sicherer gilt.

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