Ciba-Geigy Urzeitcode – Langzeittest zu Hause

Ciba-Geigy-Urzeitcode: Verbotene Entdeckung von 1988

Veröffentlicht am 18.10.2012

Die Hochspannungsexperimente von Ciba-Geigy (Novartis) für zu Hause.

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Der Urzeit-Code:

Elektrofeld statt Gentechnologie

Vor zwanzig Jahren gelang Forschern beim Pharmariesen Ciba (Novartis) Unglaubliches: Kräftigere Pflanzen, höhere Erträge, größere Fische – und das alles nur dank einem Elektrofeld. Zudem entwickelten sich vor den Augen der staunenden Forscher plötzlich längst ausgestorbene Urzeitformen.

Von Luc Bürgin

„Aus dem luzernischen Sursee erwartet Sie Kurt Felix zu 100 Minuten Spiel, Show – und natürlich zu Überraschungen“, flötet die charmante TV-Ansagerin am 17. Dezember 1988. Auf dem Programm des Schweizer Fernsehens steht die beliebte Familienshow Supertreffer.

Luc Bürgin
Preis: 19,99 EUR

Und Überraschungen sind an diesem Samstagabend tatsächlich angesagt. Nach einigen Showblöcken ist es endlich so weit: „Wir möchten Ihnen an dieser Stelle nun eine Superleistung zeigen“, eröffnet Showmaster Kurt Felix dem Publikum. „Eine Superleistung auf dem Gebiet der Wissenschaft. Es handelt sich hierbei wirklich um eine wissenschaftliche Sensation. Das darf man getrost sagen. Eine Sensation, die bislang unter Verschluß geblieben ist.“ Der Physikochemiker Dr. Guido Ebner vom Schweizer Pharmariesen Ciba-Geigy (heute: Novartis) betritt die Showbühne. Ebners Mitarbeiter Heinz Schürch sitzt bereits hinter seinem Mikroskop. Noch weiß das TV-Publikum nicht, daß es Minuten später zum ersten Mal lebende Pflanzen zu Gesicht bekommen wird, wie sie die Menschheit noch nie gesehen hat. Und so blickt Moderator Kurt Felix die beiden Forscher verheißungsvoll an: „Sie können also Pflanzen so wachsen lassen, wie sie vor Jahrmillionen gewachsen sind?“
„Ja“, lächelt Ebner vielsagend – und greift nach einem unscheinbaren Pflanzentopf. „Das ist ein Farn. Also ein ganz gewöhnlicher Wurmfarn, wie ihn jedermann kennt.“ „Stimmt“, bestätigt Felix, während er das kleine, etwas kümmerlich anmutende Ding mustert. „So einen Wurmfarn besitze ich auch“, kommentiert er. „Mit dem Unterschied, daß meiner etwas schöner ist als der hier…“

„Der hier spürt jetzt natürlich den Herbst“, schmunzelt Ebner. Und fährt dann fort: „Die Sporen eines solchen gefiederten Wurmfarns haben wir nun in einem elektrischen Feld behandelt und anschließend großgezogen. Und was daraus entstand, sehen sie hier…“ Ebner deutet auf einen völlig anders gearteten, prächtig ausgewachsenen Hirschzungenfarn mit rund zulaufenden, zungenartigen Blättern.
Kurt Felix blickt ihn herausfordernd an: „Das ist nun also eine Pflanze, die in unserem Jahrtausend in dieser Form noch nie gewachsen ist?!“ „Wie lange das her ist, wissen wir nicht genau“, nickt Guido Ebner. „Aber wir haben Hinweise darauf, daß solche Pflanzen früher einst existiert haben müssen.“
Die Kamera schwenkt zum Foto eines versteinerten Farnblattes aus grauer Vorzeit. Ebner hält einen Moment inne und fährt dann fort: „Wenn Sie die Blätter des Hirschzungenfarns mit diesen Jahrmillionen alten versteinerten Blättern auf dem Foto vergleichen, sehen Sie eine gewisse Übereinstimmung.“ In der Tat: Die Übereinstimmung ist verblüffend.

Felix erklärt dem Publikum, daß die beiden Ciba -Forscher auch entsprechende Experimente mit Weizen und Mais durchgeführt hätten – mit ähnlichem Erfolg. Ebner zupft derweil bereits eine große Maisstaude aus einem Behälter. Auch sie war zuvor mit einem Elektrofeld behandelt worden. „Das ist nun so ein Maisstiel“, erklärt er nicht ohne Stolz. „Wie man sieht, hat dieser ebenfalls eine Besonderheit: Da wachsen nämlich bis zu fünf Kolben auf einem Haufen – an einer Stelle also, wo heute für gewöhnlich eigentlich nur ein einziger Kolben sprießt.“ Eine Art „Ur-Mais“, so sollte sich später herausstellen, wie er in der freien Wildnis in europäischen Gefilden längst ausgestorben ist.

Ein „Ur-Mais aus dem Elektrofeld“? Felix bohrt nach: „Welche Bedeutung haben diese Experimente denn nun konkret?“, will er vom Ciba-Forscher wissen. „Nun, die Bedeutung könnte sein“, antwortet Guido Ebner, „daß wir mit unserer Methode Erbmerkmale, die im Laufe der Evolution durch Aufzucht oder Degeneration verloren gegangen sind, wieder hervorholen und aktivieren können.“ Oder wie er es später formulierte: Aus Nachkommen könne man auf diese Weise gewissermaßen wieder Vorfahren reproduzieren – „und so in der Evolution rückwärts schreiten“.


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