Clinton im Bett mit Al Qaeda – who is f…… whome? — globalresearch.com

Übersetzung von einartysken

Von Michel Chossudovsky & Finian Cunningham
am 27. Februar 2012

US-Außenministerin Hillary Clinton hat zugegeben, dass Al Qaida und andere Organisationen von der US-Terrorliste die syrische Opposition unterstützen.
Sie sagte: „Wir haben eine sehr gefährliche Reihe von Akteuren in der Region – Al Qaida, Hamas und andere, die auf unserer Terrorliste stehen, unterstützen – behaupten zu unterstützen – die Opposition [in Syrien].“

Doch gleichzeitig wiederholt sie im obigen BBC-Interiew die abgewetzte Behauptung des Westens, dass die Situation in Syrien die einer wehrlosen Bevölkerung ist, die unaufhörlichen Angriffen durch die syrischen Regierungskräfte ausgesetzt sei.
Es gibt hinreichende Beweise, dass Gruppen von Scharfschützen, die im vergangenen Jahr zivile Menschen in Syrien getötet haben, zu den Terroristen gehören, auf die sich Clinton bezieht.

Wie Michel Chossudovsky in einem kürzlichen Artikel schreibt: „Seit Mitte März 2011 haben islamistische Gruppen, unterstützt vom Israel und westlichen Geheimdiensten, terroristische Angriffe auf Regierungsgebäude und auch Brandstiftungen durchgeführt. Reichlich dokumentiert ist, dass ausgebildete Killer und Scharfschützen, auch Söldner, die Polizei, die Armee und unschuldige Zivilisten aufs Korn genommen haben. Es gibt auch reichlich Beweise, wie im Report der Beobachtermission der Arabischen Liga beschrieben, dass diese bewaffneten Söldner Gruppen verantwortlich für das Töten von Zivilisten sind. Auf der syrischen Regierung und seiner Armee lastet eine schwere Verantwortung, aber es muss die Tatsache betont werden, dass diese Akte des Terrorismus – einschließlich das unterschiedslose Töten von Männer, Frauen und Kindern – Teil der US-NATO-Israel Initiative ist, die darin besteht, bewaffnete Einheiten zu unterstützen, zu trainieren und zu finanzieren, die innerhalb Syriens operieren.“ 2)
Das Eingeständnis von Hillary Clinton am Wochenende bekräftigt die Befunde, dass bewaffnete Gruppen Zivilisten angreifen und dass sie Terroristen sind, laut der eigenen Definition der USA, und dass es sich nicht um Staatsgewalt gegen die eigene Bevölkerung, sondern vielmehr um eine undurchsichtige bewaffnete Erhebung handelt.
Clintons Eingeständnis rechtfertigt im nachhinein die Haltung Russlands und Chinas, die beide gegen die vom UN-Sicherheitsrat eingebrachte Resolution vom 4. Februar ihr Veto einlegten, weil sie auf der fadenscheinigen Behauptung basierte, dass die Gewalt in Syrien allein die Verantwortung der Al-Assad-Regierung sei.
Clinton gibt in dem BBC-Interview auch zu, dass es in Syrien eine sehr starke Opposition gegen ausländische Intervention gäbe, was ein stillschweigendes Eingeständnis ist, dass der syrischen Bevölkerung bewusst ist, dass die sogenannten Oppositionellen in ihrem Land mit der Al-Qaida verbündete Söldner sind.
Unterdessen haben die US-Golf-Alliierten, Saudiarabien und Katar, getrennt Erklärungen abgegeben, dass sie gewillt sind, Waffen nach Syrien zu senden, um die Erhebung gegen die Damaskus-Regierung zu unterstützen. Im Angesicht der nach wie vor starken Unterstützung des Volkes für Bashir al-Assad bedeutet eine derartige Erklärung von Saudiarabien und Katar gegenüber einem Mitglied der Arabischen Liga eine nie dagewesene Einmischung in die inneren Angelegenheiten eines souveränen Staates. In der Tat kann im rechtlichen Sinn von einem selbstanklagenden Akt internationaler Aggression gesprochen werden.

Außerdem kann eine solche Erklärung von Saudiarabien und Katar als zynischer Deckmantel für das gesehen werden, was bereits vor sich geht. Es ist bekannt, dass die Golf-Staaten bereits illegal Waffen an die selbsternannte Syrische Freie Armee liefern, zusammen mit der Türkei und Israel.
Bisher hält die USA offiziell an der Fiktion fest, dass sie nicht an den Waffenlieferungen nach Syrien beteiligt ist, obwohl Washington einen ‘Regime-Wechsel’ fordert und trotz der Beweise, dass westliche Kräfte insgeheim – amerikanische, britische und französische Spezialeinheiten – aktiv mit Oppositionsgruppen kooperieren.

Es ist reichlich ironisch, dass die ungewählten fundamentalistischen Sunni-Regime vom Golf Al-Qaida-Gruppen in Syrien unterstützen, um angeblich ‘demokratische Reformen herbeizuführen’. Das ist dieselbe Dynamik, die in Libyen vorherrschte, wo der Sturz der Regierung des Landes durch westliche und Golf-Staaten jetzt zum Kollaps der Menschenrechte und der sozialen Bedingungen geführt hat.

Nochmals: im Fall Syrien haben wir dieselbe Aufstellung von Alliierten – Washington, London und andere NATO-Mächte bequem im Bett mit Sunni-Salafisten Tyrannen und Terroristen – die behaupten, demokratische Freiheit und Menschenrechte zu unterstützen.

Natürlich hat der eigentliche Plan nichts zu tun weder mit demokratischen Freiheiten noch mit Menschenrechten, wie schon der lachhafte Reigen von Alliierten deutlich zeigt. Vielmehr geht es darum, dass Washington und seine Stellvertretermächte versuchen, in der ganzen arabischen Welt und darüber hinaus Regime-Wechsel auszuführen entsprechend geopolitischer Ziele, vor allem der Kontrolle von Erdöl. Irak, Afghanistan, Libyen und jetzt Syrien sind nur Zwischenstationen des globalen Plans von permanentem Krieg, der auch auf Iran abzielt. Russland und China sind die ultimativen Ziele.

Washington ist offenbar darauf aus, alle nötigen Mittel anzuwenden, um seinen Plan umzusetzen: illegale Kriege, Tod in riesigen Ausmaßen und möglicherweise einen globalen Krieg zu entfachen unter Einsatz von Atomwaffen. Aber die absurdeste Maske ist der ‘Krieg gegen den Terror‘, wenn man sieht – mit den Worten von Außenministerin Hillary Clinton – dass Washington jetzt offen mit dem sogenannten ‘Terroristen-Feind’ kollaboriert, um die Regime-Wechsel in gewünschten Ländern herbeizuführen.
Wenn man irgendwie die zweideutigen Aussagen Washingtons für bare Münze nähme, dass Regime-Wechsel ernst gemeint sei, um Demokratie, Menschenrechte und Weltfrieden zu ermöglichen, dann wäre das erste Regime, das für einen solchen Wechsel qualifiziert wäre, Washington selbst.
Fußnoten:
1. Transkript von Clintons BBC Interview am 26. Februar 2012
2. siehe hier

Quelle Globalresearch

http://einarschlereth.blogspot.com/

Der Yinon-Plan ist ein israelischer Strategieplan zur Garantie der israelischen Überlegenheit und stellt insofern eine Fortsetzung der britischen strategischen Zielplanung dar. Er fordert und drängt darauf, dass Israel seine geopolitische Umgebung über eine Balkanisierung des Nahen und Mittleren Ostens und der arabischen Staaten in kleinere und schwächere staatliche Gebilde umgestalten müsse. Israelische Strategieexperten sahen den Irak als die größte strategische Herausforderung seitens eines arabischen Staates an. Aus diesem Grunde stand der Irak im Zentrum der Balkanisierung des Nahen und Mittleren Ostens und der arabischen Welt. Auf der Grundlage der Konzepte des Yinon-Plans haben israelische Strategen die Aufteilung des Irak in einen kurdischen Staat und zwei arabische – einen schiitischen und einen sunnitischen – Staaten gefordert. Den ersten Schritt zur Umsetzung dieser Pläne bildete der Krieg zwischen dem Irak und dem Iran, der schon im Yinon-Plan [dieses Strategiepapier wurde nach seinem Verfasser Oded Yinon, einem hochrangigen Mitarbeiter des israelischen Außenministeriums, der es 1982 veröffentlichte, benannt erörtert worden war. Die Zeitschrift The Atlantic und das amerikanische Armed Forces Journal veröffentlichten beide 2006 weitverbreitete Karten, die sich an den Konzepten des Yinon-Plans orientierten. Neben einem dreigeteilten Irak, den auch der sogenannte »Biden-Plan« des heutigen amerikanischen Vizepräsidenten Joe Biden vorsah, setzte sich der Yinon-Plan auch für eine Aufteilung des Libanon, Ägyptens und Syriens ein. Auch die Zersplitterung des Iran, der Türkei, Somalias und Pakistans passt in das Konzept dieser Politik. Darüber hinaus befürwortet der Yinon-Plan eine Auflösung [der existierenden staatlichen Strukturen] Nordafrikas, die, so prognostiziert er, von Ägypten ausgehen und dann auf den Sudan, Libyen und den Rest der Region übergreifen werde.

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