Corona-App: 7,5 Millionen Euro Werbeausgaben der MERKEL-Regierung

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Die Corna-App hinterlässt zumindest große Fragezeichen: Die App ist bis dato von gut 15 Millionen Menschen heruntergeladen worden – und kann ihren eigentlichen Zweck in der Verfolgung von Infektionsketten nicht verfolgen. Nun wurde allerdings durch das „Handelsblatt“ bekannt, das die Regierung von Angela Merkel für die Werbung alleine 7,5 Millionen Euro ausgegeben habe. Unter anderem, so stellte sich per Anfrage der „Grünen“ heraus, hat die Regierung auch die Plattform Tiktok aus China genutzt und gesponsert. Influencerinnen und Influencer, also schlicht Propagandisten, haben gegen die Auftragsgelder die Werbung in ihren Aufnahmen platziert.

Tiktok gilt als politisch höchst umstritten. Diese Meldung allerdings reiht sich ein in eine Serie von Peinlichkeiten rund um das Verfolgungswerkzeug – unter anderem wird der Regierung vorgeworfen, ein Kontrollinstrument entwickelt zu haben. Das allerdings funktioniert nicht wie gewünscht, schon mathematisch betrachtet nicht.

App – weitgehend nutzlos (in der Corona-Bekämpfung)

Die Corona-App ist inzwischen seit gut einem Monat. Zumindest bis Mittwochabend sollen gut 20 % der Bevölkerung die App heruntergeladen haben. Dies reiche, wurde versichert, um schon eine erste Verfolgung von Infektionen sicherzustellen. Kritiker halten dies für falsch. In anderen Darstellungen heißt es, dass mindestens 60 % nötig seien. Ohnehin zeigen ganz einfache Rechnungen, dass die App so gut wie nutzlos sein muss. Das wiederum wirft die Frage, auf, warum die Merkel-Regierung und ihre Medien so vehement darauf drängen, die App zu nutzen.

Eine Betrachtung

Die Darstellung der Leistungsfähigkeit der App ist obskur. Die App kann tatsächlich nur feststellen, ob ein Mensch mit Smartphone, auf dem die App installiert ist, einem anderen Infizierten nahegekommen ist, der sowohl die App installiert hat und das Smartphone aktiv sowie bei sich hat, tatsächlich positiv getestet wurde und dies der App mitgeteilt hat.

Die Wahrscheinlichkeit dafür ist verschwindend gering. Überlegen wir kurz: Die erste Bedingung ist recht einfach zu erfüllen – die App sollte beidseitig installiert sein und das Smartphone angestellt sein. Dies vorausgesetzt wird es allerdings schon problematisch. Denn bei derzeit ungefähr 80 Millionen Menschen in Deutschland wäre das nur bei ungefähr jedem 6. Menschen der Fall, Kinder herausgerechnet bei jedem 3. Menschen. Hätten Sie die App installiert, müssten Sie statistisch betrachtet schon 5 tatsächlich infizierten Erwachsenen begegnen, damit ein zweiter Mensch zweiter Mensch außer Ihnen die App installiert hätte. 4 infizierte Menschen, denen Sie begegnen, hätten die App gar nicht installiert.

Wenn nun die Dunkelziffer der Infizierten bei einem Faktor von nur 3 läge, passierte folgendes: Auf jeden Infizierten, der sich vielleicht brav in der App einträgt, kommen weitere 3, die gar nicht wissen, dass sie infiziert sind. Das bedeutet nach der oben genannten Rechnung, dass Sie nicht nur 5, sondern wegen des Faktor 3 gleich 15 tatsächlich infizierten Menschen begegnen müssten, damit überhaupt einer dieser Menschen eine App installiert hätte. Jetzt muss dieser tatsächlich infizierte Mensch aber nicht nur von seiner Infektion wissen, die muss sich auch in den vergangenen 7 Tagen (wg. der Übertragbarkeit) ereignet haben und der Mensch muss diese Infektion auch in die App eingetragen haben – damit diese sie warnt. Wenn das bei 50 % der Menschen, die tatsächlich bekannt und frisch infiziert sind, der Fall ist, müssten Sie 30 tatsächlich infizierten Menschen begegnen, bis sie einmal gewarnt werden (die ursprüngliche Anzahl * 2).

Würde die App nun von 50 % (!) aller Menschen installiert, würde diese Rechnung sich wieder um den Faktor 2,55 (50 % statt nur 20 % mit App) verbessern. Dann also müssten Sie 10 tatsächlich infizierten Menschen begegnen, bis sie einmal gewarnt werden. Nehmen wir jetzt einfach mal diese Zahl. Das heißt aber umgekehrt, 9 von 10 tatsächlich infizierten Menschen mit Smartphone würden gar nicht zu einer Warnung führen. Die App wäre selbst dann rechnerisch weitgehend nutzlos. Warum gibt es die Nachverfolgungs-App dann in Deutschland? Bitte lesen Sie hier weiter…

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