Corona-Impfstoff: Neues Milliardengeschäft

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Die USA haben jetzt den Unternehmen BioNTech und Pfizer Impfstoffdosen abgekauft, noch bevor die Impfstoffe überhaupt getestet und freigegeben worden sind. Insgesamt sollen dies 600 Millionen Impfdosen sein. Der Preis für die ersten 100 Millionen Impfdosen liegt bei 1,95 Milliarden Dollar. Damit ist inzwischen klar, wie viel Geld die Pharmaunternehmen von den Käufern, hier also den Staaten, verlangen werden: Knapp 20 Dollar pro Impfdose. Würden beispielsweise 1 Milliarde Menschen geimpft werden, handelte es sich um einen Umsatz von 20 Milliarden Dollar.

Bill Gates und Co., die gerade in den letzten Tagen noch einmal in die Industrie investiert haben, sind offensichtlich erfolgreich dabei, die Corona-Pandemie zum Geschäft zu machen – die Warnung vor der “zweiten Welle” wird ihren Dienst wohl tun.

Jüngst allerdings hatte der Virologe Hendrik Streeck davor gewarnt, wir müssten uns alle darauf einrichten, dass es keinen Impfstoff geben werde. “Streeck ist Direktor des Instituts für Virologie in Bonn und hält auch den Begriff der „zweiten Welle“ für irreführend. Eine zweite Welle gebe es nicht, da das Virus nun einmal da sei und nicht verschwinde und dann wiederkomme. Vielmehr habe sich gezeigt, dass die Mehrheit der mit dem Corona-Virus Infizierten einen milden Krankheitsverlauf oder sogar gar keine Symptome haben. Man müsse lediglich Maßnahmen für jene finden, die einen schweren Verlauf bei der Erkrankung haben.

Die Pandemie müsse vielleicht ohne einen Impfstoff bewältigt werden, denn bisher habe man für keines der verschiedenen Corona-Viren einen Impfstoff gefunden – ähnlich wie bei Malaria, Dengue-Fieber, Tuberkulose oder HIV, sagte Streeck in einem “FAZ”-Interview. „Es gibt keinen Universalimpfstoff für das Corona-Virus“, so der Experte. Wie bei der Influenza-Grippe gebe es jedes Jahr unterschiedliche Viren und jedes Jahr müsse erneut ein Impfstoff entwickelt werden. Es sei jedoch ein unrealistisches Vorhaben, alle Infektionen des Virustyps Coronavirus zu verhindern und es stelle sich damit die Frage, ob das überhaupt sinnvoll und notwendig sei, so Streeck.”

Nun: Er scheint sich zu irren. Die Bundesregierung hatte erst bei der Schweinegrippe vor elf Jahren gleichfalls Impfstoffe gekauft, die am Ende niemand benötigte.

 

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