Corona-Isolation belastet Senioren in Pflegeheimen schwer

Jens Spahn
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Alte Menschen sind in der Corona-Krise von Merkel, Drosten und RKI als Hochrisikogruppe eingestuft worden. Die zu ihrem „Schutz“ verhängten Maßnahmen waren jedoch mehr als unverhältnismäßig und haben erhebliche negative Auswirkungen, sowohl auf die körperliche, psychische und mentale Gesundheit der alten Menschen. Bereits im April wurde vor den Auswirkungen durch die Isolation von Senioren gewarnt. Corona und Pflegeheime sind ein Thema.

Großeltern und Eltern durften über 12 Wochen lang keinen Besuch empfangen, die Heime nicht verlassen. Der Altersmediziner Johannes Pantel warnte bereits Anfang April vor den Folgen der Entmündigung der alten Menschen und sagte, man dürfe die Freiheitsrechte eines alten Menschen nicht gegen seinen Willen einschränken. Pantel ist sogar der Ansicht, dass Alten- und Pflegeheime zu den gefährlichsten Orten während des Lockdowns geworden sind.

Es sei zwar richtig, Risikogruppen zu schützen, doch es habe sich als reine Vermutung herausgestellt, dass gerade jüngere Menschen das Virus auf ältere übertragen. Dagegen sei die Ansteckung über Pfleger oder Ärzte in Heimen und Kliniken belegt. Auch die Aussage, Senioren müssten von der Gesellschaft geschützt werden, hält Pantel für falsch. Das würde suggerieren, dass Senioren grundsätzlich schutzlos und nicht für sich selbst entscheidungsfähig seien. Viele Senioren seien zwar körperlich eingeschränkt, jedoch die meisten nicht dement. Die Aussage, Senioren müssten von der Gesellschaft geschützt werden, habe zu einer kollektiven Entmündigung geführt.

Die Folgen des Ausgangs- und Besuchsverbots sind aus Sicht der Bundesinteressenvertretung für alte und pflegebetroffene Menschen erschütternd. Menschen berichteten zu Hauf, wie ihre alten Angehörigen wegen des Kontaktverbots stark abgebaut haben, abgemagert sind, ihre Angehörigen nicht mehr erkannten oder seit dem einen Rollstuhl brauchen. Viele würden daher unter Depressionen leiden und Todeswünsche äußern. Es wurde zunehmend berichtet, dass die Menschen in der Isolation mit Depressionen, Lethargie, Appetitlosigkeit und anderen Symptomen reagierten, die schwere gesundheitliche Schädigungen bis zum Tod zur Folge hatten.

Das Beispiel des Landes Baden-Württembergs zeigt, dass das Besuchsverbot erst nach 12 Wochen aufgehoben worden ist. Jedoch waren Besuche nur einmal pro Wochen und nur in Besucherzimmern mit Abstand oder Plexiglas-Scheibe möglich. Das Ausgangsverbot wurde erst nach 16 Wochen, also nach 4 Monaten Ausgangssperre aufgehoben. Besuche sind nun zwar auch in den Zimmern der Bewohner möglich, jedoch nur unter strengen Auflagen. Nur ausgewählte Angehörige dürfen zu Besuch kommen, die Zahl ist auf 2 Personen festgelegt. Andere Angehörige, Freunde oder Betreuer dürfen die alten Menschen in den Heimen noch immer nicht besuchen.

Die Isolation und Abschottung der alten Menschen in den Heimen ist nur eines von unzähligen Fehler, die dieses Merkel-Regime an der deutschen Bevölkerung begangen hat. Hier finden Sie mehr dazu. 

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