Corona-Medikament Anti-Depressivum?

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Die Suche nach einem Medikament, das gegen die Corona-Virus-Erkrankung( !) helfen kann, steckt praktisch in den Kinderschuhen. Denn die große Hoffnung auf Remdesivir hat sich nicht erfüllt – jedenfalls nicht großflächig. Umso bemerkenswerter eine Nachricht über ein “vielversprechendes Medikament”: Prozac, ein Antidepressivum. Dies wiederum ist hier als “Fluctin” bekannt und enthält den Wirkstoff Fluoxetin. An der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) wurde nun getestet, ob das Mittel einsetzbar ist – nachdem es als Aufnahmehemmer für Serotonin gilt.

Offenbar soll das Mittel auch in der Lage sei, das Sars-CoV-2-Virus zu hemmen bzw. dessen Aufnahme zu hemmen. Erstaunlich allerdings ist, dass diese Auffassung schon im Juni vertreten wurde. Dies ging auf eine Studie der Julius-Maximilians-Universität in Würzburg zurück. Die beschrieb, dass der Wirkstoff zur frühen Behandlung von Infizierten eingesetzt werden könne. Ausdrücklich heißt es, dass sich der Wirkstoff vor allem für Patienten eignen würde, die zu einer Risikogruppe gehören.

Sehr geringe Konzentration wird bereits an der Ausbreitung gehindert

Dabei würde, so die Studie, Fluoxetin das Virus selbst dann an der Ausbreitung hindern, wenn es nur in geringer Konzentration sichtbar wäre. Es hindere das Virus daran, Bausteine zu erzeugen, die dieses benötigt, um sich in der menschlichen Zelle zu vermehren.

Hier allerdings könnten zwei Argumente gegen einen Einsatz sprechen: Zum einen werden Antidepressive aus verschiedensten Gründen mit Skepsis betrachtet, u.a. sollen die Nebenwirkungen für Patienten, die depressiv seien, hoch. Zudem allerdings ist der Wirkstoff auch recht günstig. Damit würden zahlreiche Bereiche – u.a. auch die aktuellen Impfstoff-Industrie-Ansätze – größere Teile ihres Geschäfts verlieren, wenn der Erfolg sich bestätigen würde. Das Corona-Virus ist neben allen erschreckenden Folgen auch ein gutes Geschäft. Die Entwicklung von BioNTech und Co. zeigt dies. Mehr finden Sie hier. 

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