Corona: Unglaubliche Fehler….

Die Lockerungsmaßnahmen in Deutschland mögen viele Menschen freuen. Die Eingriffe in Grundrechte wie etwa die Versammlungsfreiheit haben wir lange ohne zu Murren hingenommen, was erstaunlich, aber fast auch bedenklich ist. Nun gibt es Lockerungsmaßnahmen, die aus unserer Sicht unglaublich fehlerbehaftet sind oder sein werden.

Chaos in den Regeln

Kanzlerin Merkel hat die Verantwortung auf die Bundesländer geschoben, nachdem die im Vorfeld der gemeinsamen Videokonferenz am 6. Mai bereits einzelne Maßnahmen verkündet haben oder sogar schon durchsetzten. Ein statistisches Problem hat die Kanzlerin dabei möglicherweise im Auge gehabt, vielleicht auch nicht: 50 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche sollen nun die Obergrenze sein, ab der ein Landkreis wieder neue Maßnahmen einführen muss.

Die statistische Maßzahl dürfte wenig hilfreich sein. Denn in Deutschland hat es bis dato kaum Landkreise gegeben, bei denen diese Zahl so erreicht worden ist. Umgekehrt hängt damit alles davon ab, wie viele Tests a) durchgeführt werden und b) dann auch von den Gesundheitsbehörden rechtzeitig gemeldet werden. Das Prüfmodell hat gleich zwei schwache Variable, die damit verhindern dürften, dass überhaupt ein Landkreis die Maßnahmen wieder einführt.

Zudem beruhen sämtliche Maßnahmen ohnehin auf statistisch wissenschaftlich nicht hinreichend geprüften Daten. Ob der Abstand von 1,50 Meter reicht, ob es eine Übertragung per Tröpfchen gibt oder auch über die Luft, wie lange sich die Viren in der Luft halten, ob die Maskenpflicht nicht eher dazu führt, dass es zusätzliche Erkrankungen gibt – all dies ist offen. So erfreulich die Maßnahmen sind, wir befinden uns weiterhin im Blindflug. Jede Form von Panikmache vor dem Virus hat sich als falsch erwiesen, da die Übersterblichkeit in vielen Regionen der Welt nicht besonders signifikant ausgefallen sind. Umgekehrt ist jede Form der Verharmlosung anhand statistisch fragwürdiger Daten nicht wesentlich besser. Unter dem Strich bleibt letztlich nur – und dies ist positiv: Entscheiden Sie selbst, wie Sie mit der vorhandenen Unsicherheit umgehen werden. Die Politik bietet keine Leitlinien. Wir können lediglich darauf verweisen, dass “der” Impfstoff aus unserer Sicht nicht “die” Rettung darstellen wird. Wenn eine Lösung auf den Markt kommt, lassen Sie sich nicht täuschen: Die langfristigen Nebenwirkungen hat noch niemand erforscht und wird dann auch niemand erforscht haben.

 

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