Corona-Virus: Wie die Übersterblichkeit herbeigerechnet wird

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Das Corona-Virus wird gerade in Deutschland als Pandemie verkauft, die den Entzug namhafter Grundrechte geradezu herausfordert. Unwidersprochen anfangs, stärker begleitet durch Demonstrationen, die nun allenthalben stattfinden. Da es noch immer keinen Nachweis dafür gibt, dass die Zahlen schlechter als in sonstigen Grippe-Saisons sind, muss ein statistischer Trick helfen. Vor kurzer Zeit geisterte durch die Medien ein Hinweis, wonach die „Übersterblichkeit“ nun nachgewiesen sei. Das bedeutet: Die Zahlen der Todesfälle im gesamten Land sind höher als im Vergleichszeitraum. Schon eine solche Aussage legt nahe, dass es hier ganz schnell zu statistischen Problemen kommen kann.

Vergleichszeitraum falsch

So beziehen sich die Zahlen auf eine „Sonderauswertung des Statistischen Bundesamts zu den Sterbefällen 2016 bis 2020“. Diese Sonderauswertung zeigt nun alles, nur keine Übersterblichkeit. Es kommt auf die Betrachtung an. Wer sich nur den Monat April ansieht, kann auf die Idee kommen, hier liege eine Übersterblichkeit vor. Die Daten waren allerdings nur bis zum 12. April erfasst und für den Rest des Monats jeweils hochgerechnet worden. Diese lineare Rechnung ist zwar ein kleiner statistischer Taschenspielertrick, aber durchaus noch im Rahmen des Normalen.

Problematisch ist der Bezug auf den April (noch dazu den verkürzten Monat). Denn im Jahr der in der Öffentlichkeit bekannten stärksten Grippesaison 2018 sind von Januar bis März insgesamt 27.538 mehr Menschen gestorben als von Januar bis März 2020. Im April sank die Sterblichkeit des Jahres 2018. Im laufenden Jahr sind – hier hochgerechnet – 6.346 Menschen mehr verstorben als im April 2018. Im Vergleich zum Durchschnittswert von April 2016 über April 2017 bis April 2019 sind 2020 im April demnach 9.587 Menschen mehr gestorben. Das ist beträchtlich. Aber nicht genug: Denn 2018 waren wie beschrieben gut 27.000 Menschen mehr gestorben als im ersten Quartal 2020, also: Gut 9.000 Menschen monatlich mehr. Es gibt hier keinen klaren Ausreißer. Die Behauptung, es habe eine nachweisbare Übersterblichkeit gegeben, ist falsch. Mehr dazu lesen Sie hier.

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