Corona: Vorsicht vor Betrug!

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Das Corona-Virus hat nicht nur beschleunigte Prozesse bei Pharma-Unternehmen ausgelöst, sondern auch auf der Gegenseite: Kriminellen. Wenn es nach den Warnungen von Behördengeht, dann dürfte es künftig zu zahlreichen Betrugsfällen kommen, die derzeit noch nicht aufgedeckt worden sind. Europol, die europäische Polizeibehörde, hat jetzt vor “neuen Betrugsversuchen” mit Schutzmasken gewarnt. Demnach würden Betrüger versuchen, gefälschte oder minderwertige Produkte zu verkaufen. Die Produkte würden sogar “staatlichen Stellen und Kliniken angeboten” – ein dabei seien sie vollkommen unbrauchbar.

Auch wenn es gelingt, einen Impfstoff oder Medikamente zur Therapie herzustellen, würde es nach Auskunft von Europol zu Betrugsversuchen kommen. Dann würde “wahrscheinlich die nächste Welle für gefälschte Impfstoffe” ausgelöst, heißt es. Das heißt für Sie: Höchste Vorsicht vor allem, was am Markt gehandelt wird. Selbst Impfstoffe, die Ihnen in einigen Monaten verabreicht werden, können sogar gefälscht sein – hier ist erhöhte Wachsamkeit gegenüber Nebenwirkungen etc. wichtig.

Bei den Masken, die unbrauchbar sind, wird es wahrscheinlich angesichts der kommenden Maskenpflicht zu zahlreichen Problemen kommen. Fraglich wird sein, ob die Maskenpflicht überhaupt sinnvoll ist – und ob damit nicht umgekehrt auch die Betrugsversuche keine wesentliche Rolle spielen werden. Über Masken hatten wir berichtet:

“Masken sollen helfen, die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen, so die Hoffnung. Die Hoffnung trügt, so meinen es verschiedene Berichte. Die Chance darauf, wirksam eindämmen zu können, sei nicht so groß. Doch immerhin gibt es einige kleinere Aspekte, die wichtig seien, so der aktuell bekannt gewordene Chef-Virologe der Chartié in Berlin, Christian Drosten.

Tröpfchen an der Quelle verhindern

Grundsätzlich schütze die Maske nicht denjenigen, der sie trägt, sondern diejenigen, mit denen man in Kontakt stehe. Denn das Virus wird per Tröpfchen übertragen. Dabei gilt: „Je näher dran an der Quelle, desto besser.“ Daher müsse die Maske nahe an der Quelle getragen werden, also am Mund desjenigen, der auf diese Weise auch andere schützt.

Damit könne immerhin der Einfluss derjenigen, die noch keine Symptome hätten, auf die Ansteckung Anderer gemindert werden. Man ginge zwar nicht mit solchen Symptomen in den Supermarkt, aber immerhin würde damit angedeutet, dass man nicht wisse, ob die Symptome bald ausbrechen würden – und also bereits eine Ansteckung vorliege. Auf diese Weise ist der Schutz ggf. zwar etwas schwach, aber immerhin sei dies eine „Geste, Signal, Höflichkeit“.

Zudem würde vor allem ein psychologischer Aspekt bedient: Wer eine Maske trägt, erinnert stets daran, dass es noch immer darauf ankommen, sich möglichst wenig in der Nähe Anderer aufzuhalten und dass die Maßnahmen aufrecht erhalten werden sollten. Dennoch gelten nach dem Robert-Koch-Institut weiterhin als wichtigste Regeln:

Halten Sie Abstand, waschen Sie regelmäßig und gründlich Ihre Hände. Husten und niesen Sie nicht nach vorne, allerdings auch nicht in die Hand, sondern in die Armbeuge. Zudem sei es wichtig, wissen wir aus anderen Berichten, die Hand möglichst selten zum Mund zu führen. Der Mund und insbesondere der Rachenraum sind die Virenentwickler schlechthin.”

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