Coronavirus: Angst in den Medien

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Bis dato ist das Coronavirus in Deutschland recht stiefmütterlich behandelt worden. Wer von einer möglichen „Pandemie“ sprach, galt lange Zeit – relativ bezogen auf die Zeit, in der dieses Virus bekannt ist – als Verschwörungstheoretiker oder als Panikmacher. Nun werden die Zahlen höher. Teils ist dies schlicht dem Umstand geschuldet, dass es eine andere Erfassungsweise gibt. Teils verbreitet sich das Virus offenbar weiter. Die Zahl der Todesfälle soll auf mehr als 1.300 gestiegen sein. Die Krise vergrößert sich. Nun warnt auch noch das „Robert Koch-Institut“.

Warnung: Weltweite Ausbreitung möglich

Demnach sei es möglich, dass das Virus sich weltweit ausbreitet. Der Bericht, den das Institut am Mittwoch veröffentlichte, sagt etwa: „Die globale Entwicklung legt nahe, dass es zu einer weltweiten Ausbreitung des Virus im Sinne einer Pandemie kommen kann“.

Vor allem sind die Länder gefährdet, die der Ausbreitung nur geringe Ressourcen entgegensetzen können. Allerdings sei es „auch in Ländern wie Deutschland“ möglich, dass „dies zu einer hohen Belastung der medizinischen Versorgung führt“.

Auf der anderen Seite entwarnt das Institut, dass es derzeit kaum möglich sei, selbst auf „Erkrankte“ zu treffen. Dies jedoch könne sich „jederzeit“ ändern. Die Ausgangslage würde sich sehr dynamisch entwickeln. Deshalb müsse die Situation „ernst genommen werden“.

Aktuell gehe es darum, die Ausbreitung einzudämmen. Dabei müssten die Behörden und Institute „Infizierte möglichst früh“ erkennen. Kontaktpersonen, die mit den Infizierten in Verbindung kämen, „sollen vorsichtshalber 14 Tage in Quarantäne verbringen.“ Wenn diese Schritte eingehalten würden, dann wäre es zumindest möglich, die Ausbreitung in der Bevölkerung zu verlangsamen. Dies gilt als deutliche Verbesserung. Denn:

„Eine Erkrankungswelle in Deutschland sollte hinausgezögert (und damit, d. Red.) deren Dynamik abgeschwächt werden.“ Damit gewännen Behörden und Mediziner Zeit. So gelänge es besser, sich auf die weiteren Ereignisse vorzubereiten und „mehr über das Virus zu erfahren. Hintergrund des Wunsches ist es gleichfalls, die aktuell ohnehin laufende Ausbreitung der normalen Grippe nun zu verstärken.

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