Das deutsche Mietpreisdrama: Die wahren Hintergründe

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Die Mieten in Deutschland und die Immobilienpreise generell steigen. Die Politik scheint sich um die tatsächlichen Belange der Menschen, die keinen bezahlbaren Wohnraum mehr erlangen, nicht kümmern zu können oder zu wollen. Die Politik suggeriert indes, Lösungen zu finden. Der „Wohngipfel“ in Berlin vor einigen Tagen sollte eine Lösung herbeiführen. Wolfgang Hübner zog in Facebook darüber eine Bilanz, der sich diese Redaktion anschließen kann.

Wohngipfel bringt – fast nichts

Die Ergebnisse werden als „mager“ tituliert. Mager bedeutet ganz konkret, dass fast nichts darauf deutet, die Preise könnten in nennenswertem Umfang sinken. In Deutschland liegt die Eigentumsquote bei lediglich gut 40 % und damit deutlich niedriger als etwa in Italien und auch als insgesamt in der EU. Das deutet Hübner in dem Kommentar und Bericht als Eigentumsdefizit.

Jedenfalls ist dieser deutliche Mangel an Eigentumswillen in Deutschland dafür verantwortlich, dass Mieter letztlich den Preisschwankungen am Markt weitgehend ausgesetzt sind. Die niedrigen Zinsen in der EU, etabliert durch die Zentralbank EZB, haben hier eine Geldlawine erzeugt, die den Preisboom anheizt.

Dennoch: Seit 1972 würden mehr Deutsche sterben als Neugeborene hinzukämen. Dieser sogenannte „Sterbeüberschuss“ ist demnach im Jahr 2017 auf 147.000 Menschen gestiegen. Da die Bevölkerung ohnehin altert, dürfte sich dieses Defizit den vorliegenden Schätzungen nach in den kommenden Jahren sogar erhöhen.

Also bleibt nur ein Faktor für den Nachfrageüberschuss auf den Immobilienmärkten: Der Zuzug aus dem Ausland sowie zahlreiche Asylsuchende. In diesem Kommentar findet sich der Begriff der „Umvolkung“ – jedenfalls ist der Nettozuwachs ein erheblicher Faktor für die Preisentwicklung.

Gerade die günstigen Wohnräume sind auf diese Weise inzwischen vom Markt verdrängt worden, heißt es unzweideutig. Die einkommensschwachen Menschen, so die Statistiker, hätten die geringsten Schwierigkeiten auf dem Wohnungsmarkt. Die sehr wohlhabenden Menschen hätten ebenso wenig Probleme. Die einkommensschwachen Haushalte werden einfach vom Staat finanziert.
Am schlechtesten ist die Situation ausgerechnet für „Normalverdiener“, die diesen Verhältnissen inzwischen einfach ausgesetzt sind. Sie haben weder hinreichend „Hilfe“ noch könnten sie auf steigende Realeinkommen zurückgreifen. Die Probleme zeigen das gesamte Ausmaß der MERKEL-Flüchtlings- UND Sozialpolitik dramatisch an.



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