Das grüne Weltmodell: Kanzlerin Merkel zittert wegen des Klimawandels….

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Angela Merkel hat in wenigen Tagen zwei Zitteranfälle gehabt. Die Welt rätselt, was vorliegt. Die Chefin der Grünen, Annalena Baerbock, hat nun auf der Bundespressekonferenz ihre eigene Theorie zum besten gegeben. Anlass war die Vorstellung des „Klimaschutz-Sofortprogramms für den Sommer 2019“. Sie stellte das Programm zusammen mit Winfried Kretschmann und Anton Hofreiter vor. Baerbock meint, dass der Klimawandel Grund für das Zittern von Frau Merkel sei.

Originelle Idee von den Grünen

Die sogenannte „Co-Vorsitzende“, die bei einer Doppelspitze aber genau so „Spitze“ ist wie Robert Habeck, meinte, „auch bei der Bundeskanzlerin wird deutlich, dass dieser Klimasommer gesundheitliche Auswirkungen hat“. Frau Baerbock beruft sich bei dieser Aussage auf ihre vergleichenden Erfahrungen aus dem Irak, den sie gerade besucht habe. Dort haben sogar Temperaturen von 48 Grad geherrscht, es würde allerdings Klimaanlagen geben. Die Arbeitsweise von uns „Bundesbürgern“ würde an heißen Tagen „komplett anders sein“. „Und da würde jeder, wenn er eine Stunde in dieser prallen Sonne steht, zittrig werden“, so Baerbock.

Dies zeige auch, dass die „Konsequenzen des Klimawandels in Deutschland angekommen“ sind. „Deshalb“ müsse auch dringend etwas unternommen werden.

Die Redaktion erlaubt sich einen subjektiven Kommentar dazu: Die Aussagen sind nicht nur falsch und lächerlich, sondern im üblicherweise verwendeten Sinne populistisch. Die Belege, die Frau Baerbock anführt, können schon deshalb nichts belegen, weil Frau Merkel beim Zitteranfall Nr. 1 tatsächlich draußen stand, allerdings umringt von vielen Menschen, die ebenfalls draußen standen. „Und da würde jeder (…) ist damit nicht nur nicht belegt, sondern sogar widerlegt.“ Im Zitterfall Nr. 2 stand Frau Merkel wie alle anderen noch nicht einmal draußen. Für jeden Menschen ersichtlich stand sie am Amtssitz des Bundespräsidenten, um Urkunden zu verleihen. Auch dieser Vorfall belegt nicht nur nicht, er widerlegt geradezu die Aussage Baerbocks. Eine im aussagenlogischen Sinne wahre Aussage wäre: Frau Merkel widerfahren Zitteranfälle unabhängig davon, ob sie in der prallen Sonne oder in einem klimatisierten Raum steht.

Darüberhinaus ist die These, der Klimawandel erreiche hier sozusagen die Kanzlerin direkt, statistisch unglaublich bedenklich. Heiße Frühsommertage sind statistisch betrachtet gewöhnlich. Nichtsdestotrotz kann es einen „Klimawandel“ geben. Nur lässt dieser sich nicht an einem minimalen Zeitfenster mit normalen Ausprägungen belegen. Die ganze Argumentationsstruktur ist schlicht falsch. Lesen Sie mehr dazu direkt hier….

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