Das Konzept der Farbrevolutionen in der Politik

Soros und die Migranten

Neun Thesen über den Krieg, den wir führen

von Rostislaw Ischtschenko

Девять тезисов о войне, которую мы ведем, übersetzt auf Grundlage der englischen Übersetzung

Am 27. und 28. April hielt das russische Verteidigungsministerium eine internationale Konferenz über Sicherheit ab. Ich nahm an einem Diskussionspaneel zu „Farbrevolutionen“ teil.

Die Zeit, die den Rednern (5 Min.) und den Diskussionsteilnehmern (1 Min.) gegeben wurde, war zu kurz, um das ganze Konzept der Farbrevolutionen in der modernen Politik und ihre Auswirkungen auf die allgemeine und die militärische Sicherheit des betroffenen Staates darzustellen. Daher präsentiere ich meine Sicht in Stichworten. Ich werde mich kurz halten, weil dameine mehrbändige Studie der „Farbrevolutionen“ und des hybriden Kriegs im Allgemeinen schreiben kann, und selbst dann wäre das Thema womöglich nicht vollständig erfasst.

These eins. Allein die Tatsache, dass sich das Militär für dieses Thema interessierte (es nahmen tatsächlich Vertreter mehrerer Dutzend Verteidigungsministerien verschiedener Länder an dieser Diskussion teil) belegt, dass „Farbrevolutionen“ von modernen Staaten nicht als eine innere Bedrohung gesehen werden (wofür sich Polizei und Sicherheitsdienste interessieren würden), sondern als eine äußere Bedrohung. Sie zeigen die Merkmale einer militärischen Aggression, also ist das Entgegenwirken ein Job für das Militär.

These zwei. Farbputsche, als Element moderner hybrider Kriegsführung, entstanden nicht nur, weil ein direkter Konflikt zweier Nuklearmächte wegen der wechselseitig garantierten Zerstörung unmöglich wurde. Es wurden und werden unterschiedliche Szenarien eines begrenzten Atomkriegs oder eines militärischen Konflikts zwischen Supermächten unter Einsatz nur nicht-nuklearer Waffen in Betracht gezogen. Dennoch ist, wenn Länder Atomwaffen besitzen, ein militärischer Konflikt, in dem sie zum Einsatz kommen, möglich, und die Generalstäbe müssen für diese Möglichkeit planen.

Farbputsche waren eine Antwort auf diese politische Sackgasse, die ihrerseits ein Ergebnis der, sowohl innerhalb zivilisierter Nationen als auch auf der Ebene des Völkerrechts, herausgebildeten Ansicht, dass Krieg kein erlaubtes Mittel zur Lösung politischer Probleme ist. Dadurch wurden die politischen und moralischen Kosten für einen Staat, der Feindseligkeiten beginnt, höher als die materiellen und politischen Vorteile aus der Kontrolle des feindlichen Gebiets, selbst wenn ein enormer Machtvorteil einen schnellen Sieg mit minimalen Verlusten ermöglicht. Der Blitzkrieg war nicht mehr kostengünstig, erst recht kein lang hingezogener Feldzug……….

Weiterlesen: Neun Thesen über den Krieg, den wir führen



Diese und tausende andere News finden Sie ab jetzt auch auf Krisenfrei.de
  • Deutschlands größte alternative Suchmaschine
  • Über 2000 News aus allen TOP Quellen
  • Unabhängig und Übersichtlich
>>> JA, ich möchte alle alternativen News auf einen Blick

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen