Das neue Betätigungsfeld des „Internationalen Währungsfonds“: Klimawandel verhindern

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Auch der „Internationale Währungsfonds“ wartete jetzt mit einer Studie zum Klimawandel und dessen Verhinderung auf. Der Plan: Wir alle sollten etwa 75 Dollar pro Tonne CO-2-Ausstoß zahlen. Dann könnte die Erderwärmng auf 2 Grad reduziert werden, so die Botschaft.

Bislang kommt zu wenig…

Der IWF ist der Meinung, die bisher getroffenen Maßnahmen würden noch nicht reichen. So müssten jetzt die Finanzminister helfen. Änderungen des „Steuer- und Ausgabensystems sollten dazu führen, dass es einen geringeren Ausstoß an CO-2 gibt als bislang. Allerdings müssten die Steuern „fair und wachstumsfreundlich“ umgesetzt werden, verlangte der IWF. Die Stromrechnungen, so die Schätzungen, würden in Deutschland um 43 % steigen. Das Benzin würde dann um 14 % teurer.

Auf der anderen Seite würden die Staaten mehr Geld einnehmen, sodass je nach Land eine Steigerung in Höhe von 0,5 % bis 4,5 % des Bruttoinlandsproduktes (BIP) des betreffenden Staates möglich seien. Das wiederum würde den entscheidenden Spielraum dafür schaffen, die Steuern an anderer Stelle zu senken. Eine andere Idee geht davon aus, dass dieses Geld verwendet werden könnte, um besonders hoch belastete Regionen zu entlasten – etwa Kohleabbaugebieten. Die wiederum, ohne dass diese Ideen hier ausgeführt würden, könnten für den Verzicht auf den Kohleabbau entschädigt werden.

Diese Form der Bepreisung, so der IWF, sei in einigen Ländern bereits durchgesetzt. Weltweit würde der CO-2-Preis aktuell allerdings nur bei 2 Dollar je Tonne liegen. Das System sei somit richtig, würde allerdings noch nicht hinreichend gut umgesetzt, so die Befürchtung und Meinung.

In Schweden allerdings fände sich die große Ausnahme. Dort beträgt der CO-2-Preis 127 Dollar je Tonne. Entsprechend seien dort die Emissionen seit 1995 um 25 % geringer geworden, während das Bruttoinlandsprodukt um 75 % stieg. Auch in der Schweiz wird mit annähernd 100 Dollar pro Tonne Ausstoß bereits eine hohe Abgabe erhoben. In Finnland und Norwegen wie auch in Frankreich liegt der Preis bei mehr als 50 Dollar / Tonne. Bei uns in Deutschland sind die Kosten noch nicht einmal aufgeführt. Wir dürfen damit rechnen, dass es teuer wird….

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